„Die Energie wollen wir mitnehmen“
CAMERON PUERTAS IN DER MIXED ZONE
23.04.26 von Fiona John | 3 Min
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Lange hat Cameron Puertas auf sein erstes Werder-Tor warten müssen. Doch einen besseren Zeitpunkt als beim Derbysieg gegen den Hamburger SV (3:1) hätte sich der Mittelfeldspieler kaum aussuchen können. In der Mixed Zone am Donnerstag sprach der 27-Jährige über...
…die Derby-Atmosphäre und sein erstes Werder-Tor: „Das war eine ganz besondere Atmosphäre, die Stimmung im Stadion war unglaublich. Das hat mich besonders für die Fans gefreut. Bei dieser Stimmung dann hier zuhause mein erstes Tor für den Verein zu schießen und damit allen hier eine Freude zu machen, hat mich sehr gefreut und ich bin sehr stolz darauf.“
…das Warten auf das erste Tor: „Darüber habe ich mir vorher keine Gedanken gemacht. Für mich geht es darum, dass die Mannschaft vorankommt - da ist es egal, wer trifft. Da bin ich Teamplayer. Aber natürlich schieße ich gerne Tore. Aber ich bin auch da, um zu verteidigen, um Tore vorzubereiten und natürlich um welche zu schießen. Aber dieses Tor, das erste für Werder und dann auch noch im Derby, ist eines, das ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werde.“
…über die „Ball in der Weser“-Aussage des Trainers: „Unser Trainer ist ein witziger Typ. Er macht gerne Sprüche und Witze, wie ich auch. Deshalb habe ich über den Spruch gelacht. Man muss sagen, er hat auch recht - der eine Ball schwimmt sicher noch in der Weser.“
…Victor Boniface: „Boni könnte dem Team sehr gut weiterhelfen. Er hat Qualitäten, die nicht viele Spieler haben. Es wäre für uns ein Bonus, wenn er dabei wäre. Er würde dem Team definitiv guttun. Für ihn ist die Saison wirklich nicht einfach gewesen, gerade durch die Knieverletzung. Wir sitzen in der Kabine nebeneinander, tauschen uns aus und machen Scherze. Ich wünsche ihm vom ganzen Herzen, dass das klappt und er die Saison positiv abschließen kann.“
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… seine Verbindung zum Verein: „In den letzten Wochen fühle ich mich noch willkommener und wertgeschätzter im Verein, innerhalb der Mannschaft und von den Fans. Dass ich das Tor im Derby geschossen habe, was ja ein sehr besonderes Spiel ist und lange nicht stattgefunden hat, hat mich wirklich mit Stolz erfüllt. Ich habe es wahrgenommen, dass die Stimmung nicht nur im Stadion zu spüren war, sondern auch darüber hinaus. Ich freue mich, dass ich uns allen dieses Geschenk machen durfte.“
…seine Rolle nach dem Trainerwechsel: „Durch den Trainerwechsel haben sich viele Dinge verändert. Ich merke, dass man mir Vertrauen schenkt und an mich glaubt. Das macht sich bemerkbar: Ich kann mich zeigen, mich anbieten und der Mannschaft helfen.“
…das Vertrauen vor dem Trainerwechsel: „Trainer geben ihren Spielern generell Vertrauen, das war vorher nicht das Problem. Es ist aber eine Entwicklungsform, die man nimmt, wenn man häufiger in der Startelf steht. Ich sehe, dass meine Fähigkeiten der Mannschaft helfen und gefordert sind. Wir befinden uns in einer schwierigen Phase, es geht um den Klassenerhalt. Das wiegt schwer auf den Schultern. Ich freue mich daher, dass ich aktiv auf dem Feld meinen Teil dazu beitragen kann.“
…den Derbysieg als Brustlöser für den Endspurt: „Der Sieg kam genau im richtigen Moment. Wir haben noch vier Spiele vor uns, davon zwei Heimspiele. Wenn man sich die Stimmung vom Derby nochmal ins Gedächtnis ruft, ist das auf jeden fall eine Extra-Motivation. Der Einsatz der Fans beim Abschlusstraining und im Weserstadion war unglaublich. Die Energie sollten wir und wollen wir für die letzten Spiele mitnehmen. Wir haben noch einiges vor uns.“
…den Abstiegskampf: „Die Bedrohung ist noch da. Rein mathematisch haben wir die Klasse noch nicht gehalten. Solange dieser Punkt noch nicht erreicht ist, stecken wir im Abstiegskampf. Die vier letzten Spiele werden nicht leicht.“
…das Spiel in Stuttgart: „Ich erwarte ein schwieriges Spiel, weil Stuttgart eine Mannschaft mit guten und entschlossenen Spielern ist. Deshalb sollten wir alles in die Waagschale werfen. Wir müssen unser Bestes geben und alles aus uns herausholen, um den ein oder anderen Punkt mit nach Hause zu nehmen.“
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