Agu fehlt auch in Stuttgart

DAS PERSONAL-UPDATE ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM VFB STUTTGART

24.04.26 von Moritz Studer | 2 Min

Felix Agu im Werder-Trikot auf dem Platz.

Der SV Werder tritt mit dem Derbysieg im Rücken am Sonntag, 26.04.2026, um 15.30 Uhr (live bei DAZN und im Liveticker auf WERDER.DE) beim VfB Stuttgart an. Auf der Pressekonferenz vor der schweren Auswärtsaufgabe beim Tabellenvierten gab Cheftrainer Daniel Thioune ein Personal-Update.

Weil Leonardo Bittencourt und Marco Grüll gegen den Hamburger SV ihre 5. Gelbe Karte gesehen haben, müssen sie am Wochenende aussetzen. Darüber hinaus hat auch Felix Agu seine muskulären Probleme noch nicht überstanden und ist für Thioune keine Option. „Felix hat ein gutes Jahr hinter sich, weil er immer wieder Rückschläge erlitten hat – er hat in den letzten Wochen versucht die Grenzen zu verschieben“, sagt der Fußball-Lehrer. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass er in dieser Saison nochmal eine Kaderoption sein kann und nochmal Spielminuten sammelt.“ Jens Stage, dessen Belastung zuletzt gesteuert wurde, soll wiederum rechtzeitig wieder spielfit sein

Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss), Keke Topp (Kreuzbandriss) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) fallen allerdings weiterhin aus. Letzterer soll aber bald wieder mit dem Team trainieren. „Der Übergang ins Mannschaftstraining ist aber immer noch ein Prozess“, erklärt Thioune. „Wichtig ist, dass weder wir ihn treiben noch Mitchell sich treiben lässt. Die drei Wochen sind ein sehr kleines Zeitfenster, wir würden uns aber freuen, wenn wir ihn nochmal sehen.“

Dafür wird Kapitän Marco Friedl nach seiner Rotsperre in Stuttgart zurückkehren, auch Maximilian Wöber ist in der Innenverteidigung wieder eine Option. „Ich habe jetzt auf der Position die Qual der Wahl“, erklärt Coach Thioune mit Blick auf seine Aufstellung. „Es wird eine harte Entscheidung, wenn der eine oder anderen nicht spielt – das ist aber eher ein Segen, als sich wie vor ein paar Wochen Gedanken machen zu müssen, wen ich überhaupt aufstelle.“

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