"Es ist schade für die Jungs und den hohen Aufwand"

DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEI BORUSSIA DORTMUND

13.01.26 von Moritz Studer & Fiona John | 3 Min

Horst Steffen mit den Händen in den Taschen auf dem Platz im Signal-Iduna-Park.

Sicherlich hat der SV Werder über weite Strecken der Begegnung eine ordentliche Vorstellung bei Borussia Dortmund geboten. Am Ende stand aber doch eine deutliche 0:3-Niederlage auf der Ergebnistafel und entsprechend enttäuscht waren die grün-weißen Protagonisten in der Mixed Zone nach den 90 Minuten. Die Stimmen zum Spiel.

Cheftrainer Horst Steffen: „Das Ergebnis fällt zu hoch aus, denn wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wir haben immer wieder Lösungen gefunden, gut durchgespielt und bis zur 76. Minute ein offenes Spiel gestaltet, in dem wir mitgehalten und Möglichkeiten hatten. Die Mannschaft hat an sich geglaubt, mit dem 0:2 war das Spiel aber entschieden. Es ist schade für das Team, weil die Jungs einen hohen Aufwand betrieben haben, das Tor zu verteidigen."

Kapitän Marco Friedl: „Das Ergebnis fällt deutlicher aus, als das Spiel am Ende war. Wir spielen mit die besten 60 Minuten der Saison und sind für mein Gefühl die bessere Mannschaft. Mit einem Standard haben wir das Spiel aus der Bahn gleiten lassen – wenn du drei, vier Topchancen hast, musst du eine davon nutzen. Das haben wir nicht geschafft und deswegen tut es weh, das Spiel verloren zu haben.“

Debütant Jovan Milošević: „Es war ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner. Einige Sachen waren gut, aber wir haben noch viel Raum, um uns zu verbessern. Ich freue mich, für den Verein zu spielen, dass noch einige Spiele folgen werden und das erste Heimspiel am Freitag.“

Milošević im Werder-Trikot in der Mixed Zone, vor ihm das WERDER.TV-Mikrofon.
Milošević lief zum ersten Mal für den SV Werder auf (Foto: WERDER.DE).

Justin Njinmah: „Wir sind gut reingekommen, ich habe ein, zwei Chancen, von denen ich einen machen muss. Dann bekommen wir ein billiges Eckballtor und gehen mit 0:1 in die Kabine. Wir nehmen uns viel vor und kassieren noch einen Treffer, sodass der Sieg für Dortmund am Ende verdient ist. Wir gehen aber mit dem Gefühl hier raus, dass mehr drin gewesen ist, haben es aber nicht auf die Platte gebracht.“

Isaac Schmidt: „Es ist frustrierend, denn wir haben eine gute Halbzeit gespielt. Wir haben immer noch viele Dinge, die wir besser machen können. Trotzdem war unser Pressing gut und ich denke, dass wir mehr verdient hätten. Am Ende waren wir aber nicht gut genug.“

Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Wir haben heute zumindest von der Spielanlagen und den Räumen, die wir bespielen wollten, über 60, 70 Minuten ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Man muss dann aber auch mal das Tor machen. Beide Teams haben einige Abspielfehler gemacht, womit wir uns das Leben schwergemacht haben und ihnen Umschaltmomente gegeben haben. Von der Spielanlage her war es trotzdem ein Schritt nach vorne. Trotz alle dem stehen wir mit null Punkten da - das tut schon weh, wenn du nach einer ordentlichen Leistung so nach Hause fährst.“

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