Die starke Seite

ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM DUELL MIT BORUSSIA DORTMUND

13.01.26 von Moritz Studer | 3 Min

Romano Schmid neben Landsmann Marcel Sabitzer mit Ball am Fuß.

Ein Bundesliga-Klassiker. Wenn Borussia Dortmund am Dienstagabend, 13.01.2026, um 20.30 Uhr (live im Einzelspiel auf Sky, in der Konferenz auf DAZN und im Live-Ticker auf WERDER.DE) den SV Werder empfängt bittet der Zweite den Dritten der Ewigen Tabelle zum Tanz. Die Dortmunder belegen auch in der laufenden Spielzeit den zweiten Rang und haben eine klare Vorliebe für ihre Angriffe, wie die Zahlen, Daten & Fakten verraten.

Die Scorer: Obwohl die Borussia als Tabellenzweiter zu den absoluten Spitzenmannschaften zählt, fehlt ihnen der eine Top-Scorer. Julian Brandt (4 Tore, 2 Vorlagen) und Maximilian Beier (5/1) haben genauso viele Torbeteiligungen wie Jens Stage (5/1) und Romano Schmid (2/4) auf grün-weißer Seite. Sturmspitze Serhou Guirassy kann mit seinen bisherigen fünf Saisontoren noch nicht an seine 21 Treffer der vorherigen Spielzeit anknüpfen. Dafür trifft Beier gegen Werder auf seinen Lieblingsgegner - in vier Aufeinandertreffen netzte der 23-Jährige drei Mal - gegen keinen anderen Bundesligisten öfter.

Die Serie: Beim Re-Start der Fußball-Bundesliga ist der BVB in letzter Sekunde beim 3:3-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt einer Niederlage entgangen. Tatsächlich musste sich die Elf von Cheftrainer Niko Kovac in den letzten 24 Bundesliga-Partien nur einmal geschlagen geben. Am 7. Spieltag der Saison 2025/26 unterlagen die Dortmunder mit 1:2 beim Spitzenreiter aus München mit 1:2. Davor musste sich die Borussia zuletzt im März 2025 bei RB Leipzig (0:2) geschlagen geben.

Die Joker: Als Carney Chukwuemeka in letzter Sekunde den Ausgleich in Frankfurt erzielte, markierte er bereits das siebte Joker-Tor der Kovac-Elf in der laufenden Spielzeit. Lediglich der FC Bayern München hat einmal häufiger über Einwechselspieler einen Treffer erzielt. Julian Brandt und Maximilian Beier netzten bereits zwei Mal von der Bank kommend, Felix Nmecha und Karim Adeyemi jeweils ein Mal.

Julian Brandt mit Ball am Fuß im Dortmund-Trikot.
Der gebürtige Bremer Brandt ist gemeinsam mit Beier BVB-Top-Scorer (Foto: nordphoto).

Der rechte Flügel: Die Borussen versuchen immer wieder das Spiel in die Breite zu ziehen und insbesondere auf die rechte Seite zu verlagern. Dort ist immer wieder Julian Ryerson der Zielspieler, der mit vier Assists Dortmunds Top-Vorlagengeber ist. Insgesamt erzielten die Schwarz-Gelben bereits 16 Treffer über den rechten Flügel, während auf der anderen Seite nur ein Treffer zu Buche steht. Dort versucht sich der BVB den nötigen Freiraum zu erspielen und zuzuschlagen.

Die Flankenstärke: Um das Spiel eben in jene Breite zu ziehen und auf den Außen den nötigen Platz zu haben, hilft der Kovac-Elf auch die Dreier/Fünferkette. Mehr als ein Drittel ihrer Tore erzielte die Borussia über Flanken aus dem Spiel. Die Dortmunder brauchten bislang nur 17 Hereingaben, um daraus einen Treffer zu erzielen. Julian Ryerson (72) und dessen Pendant auf der linken Seite Daniel Svensson (54) zählen zu den Top10-Flankengebern im Fußball-Oberhaus.

Die Stabilität: Der Grundstein für eine erfolgreiche Saison der Borussia ist bislang die defensive Stabilität. Nur die Münchner haben weniger Gegentore kassiert als die Dortmunder (15). Dazu zählt auch, dass der BVB noch keinen Treffer nach gegnerischen Kontern kassiert hat. Der SV Werder kreiert wiederum ligaweit die meisten Abschlüsse nach Umschaltsituationen (20), muss um diese Stärke auf den Platz zu bekommen aber wohl besonders zielstrebig sein.

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