Neujahrsempfang der Bremer Suppenengel: Austausch und starkes Miteinander im Weserstadion
12.02.26 von Judith Zacharias | 4 Min
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Der Neujahrsempfang der Bremer Suppenengel im Weserstadion ist ein bewusstes Zeichen für Respekt, für Teilhabe und für ein Miteinander in Bremen, das niemanden aus dem Blick verliert. So kamen auch in diesem Jahr auf Einladung des SV Werder Bremen, der Bremer Weserstadion GmbH und Caterer Supreme sowie der Bremer Suppenengel 140 Gäste im VIP-Bereich des Weserstadions zusammen.
Unter ihnen waren Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, ebenso wie Ehrenamtliche, Fördernde und Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Sport. Genau diese Mischung prägte den Nachmittag – hier kamen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen unkompliziert miteinander ins Gespräch.
Die Bremer Suppenengel unterstützen ganzjährig wohnungslose und bedürftige Menschen in der Stadt. Der Neujahrsempfang bietet Gelegenheit, diese Arbeit sichtbar zu machen und bringt die Menschen zusammen, die sie prägen. Bereits zum zweiten Mal in Folge fand der insgesamt 11. Neujahrsempfang im Weserstadion statt und bot für die Gäste ein ganz besonderes Ambiente, in dem in entspannter Atmosphäre gemeinsam Zeit verbracht wurde. „Im letzten Jahr durften wir den Neujahrsempfang zum ersten Mal hier bei uns im Weserstadion ausrichten. Das war ein so schönes Event, dass wir direkt gesagt haben: Das machen wir nochmal“, sagte Jonas Huesmann, Operations Manager bei Supreme Sports Hospitality.
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Ein Zeichen für Respekt und Teilhabe
Das gemeinsame Essen ist bewusst Teil dieses Miteinanders. Mitarbeitende des SVW sowie das Service-Personal der Supreme Sports Hospitality GmbH servierten den Gästen ein kräftiges Pot au feu vom Gemüse, als Hauptgang klassischen „Falscher Hase“ mit Rahmsauce, Erbsen-Kartoffelpüree und karamellisierten Karotten oder eine vegane Alternative sowie ein Spekulatius-Tiramisu mit Himbeere zum Abschluss.
„Es ist schön zu sehen, wie selbstverständlich hier heute Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch kommen. Genau dieses offene und respektvolle Miteinander macht den Nachmittag so besonders“, so SVW-Geschäftsführerin Sport & Nachhaltigkeit, Anne-Kathrin Laufmann. „Dass so viele und sogar nochmal deutlich mehr Gäste als im letzten Jahr unserer Einladung ins Weserstadion gefolgt sind, freut uns sehr – denn erst durch sie wird dieser Ort zu einem Raum der Begegnung und des Austauschs.“
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„Räume schaffen, Begegnungen ermöglichen“
In ihrer Begrüßung stellte auch Suppenengel-Geschäftsführerin Erika Pape-Post die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt. Unterstützung bedeute mehr als Versorgung – sie bedeute Verlässlichkeit. Schirmherrin Antje Grotheer, Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, sowie die Staatsrätin Soziales bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Kirsten Kreuzer, betonten die gesellschaftliche Verantwortung, soziale Angebote langfristig zu sichern.
Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald, der zu Beginn der Veranstaltung ebenfalls ein Grußwort sprach, sagte: „Die Arbeit der Bremer Suppenengel ist für unsere Stadt von unschätzbarem Wert. Sie stehen tagtäglich für Menschlichkeit, Verlässlichkeit und konkrete Hilfe. Dass wir den Neujahrsempfang hier im Weserstadion gemeinsam ausrichten, ist für uns Ausdruck unserer Haltung. Wir möchten Räume öffnen, Begegnungen ermöglichen und zeigen, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt vom Mitmachen lebt. Dieser Nachmittag macht deutlich, wie viel Kraft entsteht, wenn Engagement, Dankbarkeit und Respekt aufeinandertreffen.“
Im Anschluss an das gemeinsame Essen nutzten viele Gäste die Gelegenheit, bei einer Stadionführung einen Blick hinter die Kulissen des Weserstadions zu werfen. Für einige war es der erste Besuch in einem Bereich, der sonst dem Spielbetrieb vorbehalten ist – ein weiterer Moment, der diesen Nachmittag besonders machte.
So lebte der zweite Neujahrsempfang der Bremer Suppenengel im Weserstadion von Gesprächen an den Tischen, von Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und von einem offenen Austausch. In einem Rahmen, der Zusammenkommen ermöglicht.
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