Fußball trifft Demokratie: Der Demokratie-Cup kommt nach Bremen

06.02.26 von Neomi Famulla | 3 Min

2024 fand er zum ersten Mal statt, nun ist die Werder Bremen Stiftung Gastgeber des zweiten Demokratie-Cups des Stiftungsbündnisses „Fußball stiftet Zukunft“. Vom 6. bis zum 8. Februar empfangen die Grün-Weißen neun verschiedene Teams aus dem Netzwerk in der Bolzerei in der Überseestadt.

SVW-Teamleiter für Soziales und Vorstandsmitglied der SV Werder Bremen Stiftung, Henrik Oesau, ist auch im Vorstand des „Fußball stiftet Zukunft e. V.“ und hat zum diesjährigen Cup nach Bremen eingeladen: „Als SV Werder Bremen Stiftung freuen wir uns sehr, Ausrichter sein zu dürfen und vielen Jugendlichen unsere Stadt näher bringen zu können. Gleichzeitig begeistert es uns über „Fußball stiftet Zukunft“, erneut so viele junge Menschen aus ganz Deutschland zusammenzuführen und ihnen durch viele angeleitete oder begleitete Formate im Rahmen eines Fußballturniers demokratische Werte erlebbar zu machen."

Nachdem die Teilnehmer*innen am Freitag bereits Zeit haben, sich kennenzulernen, wird den ganzen Samstag über das Turnier ausgetragen, bei dem Fairness, Austausch und gemeinsames Regelverständnis im Fokus stehen. Das Besondere: Die Teams werden nach Ankunft bunt durchgemischt, in jedem neu zusammengestellten Team spielen Jungen und Mädchen gemeinsam. So werden sie auch dazu angeregt, sich untereinander auszutauschen und einen Zusammenhalt mit neuen Kontakten aufzubauen. Dieser Austausch findet außerdem in Workshops statt, die parallel zum gemeinsamen Kicken den ganzen Tag über stattfinden und von „Zusammen1“ und dem „Lernort Stadion“ vor Ort umgesetzt werden.

Eine Gruppe junger Fußballspieler in Trikots drängt sich auf einem Hallenfeld zusammen und zeigt Teamgeist und Zusammenhalt.
Der Demokratie-Cup steht vor allem für Zusammenarbeit (Foto: Fußball stiftet Zukunft).

Austausch, Fairplay und demokratische Werte im Mittelpunkt

„Geplant ist ein Wochenende, an dem Jugendliche aus verschiedenen Städten zusammenkommen, sich sportlich messen und gemeinsam ein Turnier auf die Beine stellen. Wie das ganze am Ende aussieht? Das entscheiden die Teilnehmer*innen selbst. Mitbestimmung, Austausch und Respekt stehen im Mittelpunkt und genau so wird aktiv Demokratie erfahren“, erklärt Werders Koordinatorin für Mädchen- und Frauenempowerment, Amelie Retzlaff, den Cup.

Gespielt wird in einer 4+1 Formatierung ohne Schiedsrichter. Die klassischen Fußballregeln gelten, jede andere Regel wird von den Teams selbst bestimmt, denn hier sollen die Jugendlichen über ihre Ideen sprechen und gemeinsam beschließen, wie sie sich auf dem Platz verhalten möchten. Ganz nach den Werten des Demokratie-Cups: Teamwork, Kommunikation, Respekt und Vielfalt.

Neben dem Fußballspielen bietet das Turnier den Teilnehmenden ein buntes Rahmenprogramm: Vor Ort können die Kids FC25 spielen, Bilder mit Einwegkameras oder in der Fotobox machen, Videos drehen oder sich in eine ruhige Ecke zurückziehen. Mit einer Führung durch unser Weserstadion am Sonntag wird das Wochenende abgerundet, bevor die Teams die Heimreise antreten.

Am Demokratie-Cup beteiligen sich dieses Mal neben der SV Werder Bremen Stiftung die DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger, die DFL Stiftung, die Stiftung der Nationalmannschaft, die Eintracht Braunschweig Stiftung, Agapedia sowie die Manuel Neuer Kids Foundation. Hier findet ihr weitere Infos zum Netzwerk „Fußball stiftet Zukunft“.

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