Viele Wiedersehen beim Standardmeister
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM DUELL MIT DEM SPORT-CLUB FREIBURG
05.02.26 von Moritz Studer | 4 Min
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Der SV Werder steht in der Fußball-Bundesliga vor der nächsten schweren Aufgabe, wenn er am Samstagnachmittag, 07.02.2026, um 15.30 Uhr (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) beim Sport-Club Freiburg zu Gast ist. In den vergangenen vier Jahren zog der SCF drei Mal ins internationale Geschäft ein und meistert die Mehrfachbelastung ohne größere Mühen. Ein Blick auf die Zahlen, Daten & Fakten vor dem Duell mit den Breisgauern.
Dreigleisig: Obwohl der SC Freiburg in der Bundesliga-Tabelle neun Zähler hinter dem fünften Platz liegt, auf dem die Breisgauer die vorherige Spielzeit abschlossen, befinden sich der derzeitige Tabellensiebte in einer hervorragenden Saison. Immerhin ist der Sport-Club in der UEFA Europa League als Top-8-Mannschaft direkt ins Achtelfinale eingezogen und wartet dort auf seinen nächsten Gegner. Darüber hinaus steht die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im DFB-Pokal sogar schon im Viertelfinale, wo sie am Dienstagabend, 10.02.2026, bei Zweitligist Hertha BSC zu Gast sind.
Das Wiedersehen: Bremen und Freiburg trennt zwar knapp 600 Kilometer Luftlinie und dennoch haben die beiden Vereine viele Verknüpfungspunkte. Mit Anthony Jung, Maximilian Eggestein, Jan-Niklas Beste, Patrick Osterhage, Maximilian Philipp und Co-Trainer Florian Bruns stehen gleich sechs Ex-Werderaner aktuell im Breisgau unter Vertrag. Darüber hinaus hat Eren Dinkci den Club erst vor kurzem auf Leihbasis zurück nach Heidenheim verlassen, Angreifer Lucas Höler ist zumindest vor den Toren Bremens in Achim geboren.
Die Standardmeister: Der SC Freiburg kürte sich schon 2022 und 2023 zum Standardmeister der Fußball-Bundesliga, musste zuletzt aber Bayer 04 Leverkusen (2024) und Bayern München bzw. Wolfsburg (2025) den Vortritt lassen. Die Südbadener erzielen fast die Hälfte ihrer Treffer (15 von 31) nach ruhenden Bällen und führen in dieser Hinsicht die Bundesliga-Tabelle an. Insbesondere nach Ecken ist höchste Vorsicht geboten, nach denen die Schuster-Elf bereits acht Mal erfolgreich war.
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Vereinsrekord winkt: Vincenzo Grifo fehlt noch ein Treffer, um mit seinem 105. Tor für den Sport-Club mit dessen Rekordtorschützen Nils Petersen gleichzuziehen. Zuletzt traf der italienische Nationalspieler in den letzten vier Duellen mit den Grün-Weißen vier Mal. Im Hinspiel verwandelte er einen Elfmeter und legte einen weiteren Treffer vor, beim letzten Aufeinandertreffen im Europa-Park-Stadion schnürte Grifo seinen letzten Bundesliga-Doppelpack.
Strafstoß-Freude: Die Schuster-Elf bekam in der laufenden Spielzeit bereits sechs Elfmeter zugesprochen – Ligahöchstwert. Während Vincenzo Grifo seine vier Versuche allesamt verwandelte und auch Igor Matanovic seinen ersten gegen den VfB Stuttgart verwandelte, riss die Serie beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln. Der Kroate scheiterte dieses Mal an Marvin Schwäbe und verpasste es damit in diesem Spiel, den Freiburgern eine ruhigere Schlussphase zu verschaffen. Insgesamt ist Matanovic aber in einer hervorragenden Form und traf in den letzten sieben Pflichtspielen vier Mal.
Die Laufkrone: Maximilian Eggestein durchbrach erst kürzlich den Meilenstein von 300 Bundesliga-Spielen, von denen er einen Großteil für den SVW bestritt. In der aktuellen Saison stand er in jedem Pflichtspiel in der Startelf und in 29 von 31 Partien über die komplette Distanz auf dem Feld. Zuletzt verhinderte eine Rote Karte in Lille einen weiteren Einsatz über die volle Distanz. In der Bundesliga hat Eggestein wiederum noch keine Sekunde verpasst und spulte nach Hoffenheims Vladimir Coufal (237,21 Kilometer) die längste Strecke im Ligavergleich ab (236,57). Damit hat Eggestein alle Möglichkeiten, Kaishu Sano (1. FSV Mainz 05) als laufstärksten Spieler der Saison abzulösen.
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