Demokratie-Cup verbindet Sport und demokratisches Miteinander
JUGENDLICHE ORGANISIEREN TURNIER IN DER BOLZEREI IN EIGENREGIE
09.02.26 von Neomi Famulla | 2 Min
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Am vergangenen Wochenende trafen Jugendliche auf ganz Deutschland aufeinander, als die SV Werder Bremen Stiftung gemeinsam mit dem Stiftungsbündnis „Fußball stiftet Zukunft e.V.“ zum Demokratie-Cup in Bremen einlud. Vom 6. bis zum 8. Februar konnten die Teilnehmenden Kontakte knüpfen, das Weserstadion erkunden und natürlich ganz viel Fußball spielen.
Am Freitagabend trafen die neun Teams erstmals in der Bolzerei aufeinander, nachdem einige eine lange Anreise aus beispielsweise Berlin oder Paderborn auf sich nahmen. Eine Überraschung für einige Spieler*innen: Die Teams, in denen sie ankamen, sollten nicht so bleiben; sie wurden gemischt, sodass in jedem neu zusammengewürfelten Team Mädchen und Jungen gemeinsam spielten. So wurden nach anfänglicher Scheu spätestens während der Spiele am Samstag sogar neue Freundschaften geschlossen.
Neben den Teams wurden auch die Regeln neu festgelegt – von den Teilnehmer*innen selbst. Über Ideen der Jugendlichen wurde abgestimmt und diskutiert, bis alle mit dem Ergebnis zufrieden waren. Dafür, dass diese Regeln eingehalten wurden, waren ebenfalls die Spieler*innen selbst verantwortlich, denn Schiedsrichter*innen gab es bei diesem Turnier nicht. Lediglich der Spielplan, An- und Abpfiff, die Ergebnisse und die Siegerehrung wurden von der Turnierleitung übernommen. „Wir mussten kein einziges Mal eingreifen. Probleme wurden selbst geklärt, wenn mal jemand ausgefallen ist, ist jemand anderes eingesprungen. Ich fand es sehr cool, dass Kids aus unterschiedlichen Städten zusammenkommen, einfach Fußball spielen und uns eigentlich gar nicht brauchen“ blickt Jannis Feneberg, SVW-Koordinator des Bolzplatzprogramms, auf die Verantwortungsübernahme der Jugendlichen.
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Auch neben den Fußballplätzen war der Demokratie-Cup ein Erfolg: Parallel zum sportlichen Wettbewerb setzten sich die Teilnehmenden im Rahmen von zwei Workshops, die von „Zusammen1“ und „Lernort Stadion“ organisiert wurden, mit zentralen Fragen demokratischer Werte und Mitbestimmung auseinander. Hatten die Jugendlichen gerade etwas Freizeit, wurden reichlich Fotos mit Einwegkameras und in der Fotobox gemacht und wer Glück hatte, konnte sich mit Werder-ESportler Diviners in einer Runde FC25 messen. Zum Ende des Turniers kamen noch drei Überraschungsgäste zu Besuch: U23-Spieler Cimo Röcker, Benjamin Atiabou und Julius Joas boten sich für Tischtennis- und Fußballspiele an, bevor das Siegerteam des Cups gekrönt wurde.
Mit einer Führung durch das Weserstadion wurde der Besuch in Bremen am Sonntag abgeschlossen, bevor es für die Teams der verschiedenen Stiftungen wieder nach Hause ging. Am Demokratie-Cup nahmen dieses Mal neben der SV Werder Bremen Stiftung die DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger, die DFL Stiftung, die Stiftung der Nationalmannschaft, die Eintracht Braunschweig Stiftung, Agapedia und die Manuel Neuer Kids Foundation teil. Hier findet ihr weitere Infos zum Netzwerk "Fußball stiftet Zukunft".
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