"Eine Mannschaft gesehen, die sich wehrt und Haltung hatte"
DIE STIMMEN ZUM HEIMSPIEL GEGEN DEN FC BAYERN MÜNCHEN
14.02.26 von Moritz Studer & Marcel Kuhnt | 3 Min
:quality(70))
Der SV Werder hat im Heimspiel gegen den FC Bayern München einen hohen Aufwand betrieben, hatte in den spielentscheidenden Situationen aber das Nachsehen gegenüber dem Rekordmeister. Trotz der 0:3-Niederlage können die Grün-Weißen „viel Positives mitnehmen“. Die Stimmen zum Spiel.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sich wehrt und eine Haltung hatte. Ein Team, das auch Möglichkeiten suchte. Was gefehlt hat, war, dass wir es finalisieren. Am Ende ist das gekommen, was viele erwartet haben. Ich fand, dass die Mannschaft Widerstandsfähigkeit gezeigt hat. Das habe ich auch in den vergangenen Tagen gespürt. Sie ist bereit und willig. Der Funken hat heute gefehlt, um das Stadion anzuzünden. Dafür hätten wir den Ball Anfang der zweiten Hälfte reinschießen müssen. Wir wissen alle, wie wichtig das Spiel nächste Woche ist. Darauf schauen wir aber erst ab morgen.“
Kapitän Marco Friedl: „Das zweite Gegentor ist ein Fehler, der uns nicht passieren darf, vorne müssen wir galliger auf das Tor und sauberer im letzten Drittel sein. Wir müssen mit der Einstellung aus der zweiten Halbzeit in die nächsten Wochen gehen. Wir haben die Mittel, die Klasse zu halten. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob wir eine Mannschaft sind, wovon ich stark ausgehe. Da wird sich zeigen, ob wir es schaffen oder nicht und ich bin da zuversichtlich.“
Startelfrückkehrer Felix Agu: „Wir hatten einen guten Matchplan, der in einigen Situationen aufgegangen ist. Im letzten Drittel waren die Bayern aber konsequenter. Insgesamt können wir viel Positives mitnehmen – ich finde, wir haben auf Augenhöhe gespielt, die letzten Aktionen waren aber bei den Bayern. Für mich persönlich war es sehr schön, hier im Stadion wieder vor den Fans spielen zu dürfen.“
)
Marco Grüll: „Wir haben uns vorgenommen, Fußball zu spielen und mutig zu sein. Das ist uns über weite Strecken auch gelungen, natürlich gibt es aber Phasen, in denen Bayern dominant ist. Trotzdem hatten wir unsere Situationen und wenn wir das 1:2 schießen, ist einiges möglich. Ein Kompliment an die Mannschaft, die alles reingehauen hat, bis der Schiedsrichter abgepfiffen hat.“
Senne Lynen: „Es tut mir total leid, dass ich den Elfmeter verschulde. Zu diesem Zeitpunkt waren wir gut im Spiel. Vom Gefühl auf dem Platz war es für mich kein Foul. Das hat auch der Schiedsrichter gesagt. Einen gewissen Kontakt beim Zweikampf hast du immer, aber nach Ansicht der Bilder und dem VAR ist es dann eben so gekommen. Die ersten 15 Minuten haben wir gut angefangen, aber die Bayern bestrafen jeden kleinen Fehler. Heute hatten wir die Chance, Zähler zu holen, aber jetzt kommen die wichtigen Wochen. Wir müssen alle zusammen den Abstiegskampf annehmen.“
Leiter Profifußball Peter Niemeyer: „Das war ein couragierter Auftritt. Die Mannschaft hat, wie Daniel gefordert hat, Haltung bewiesen. Ich habe eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, auf der wir aufbauen können. Jetzt gilt es, weiter hart zu arbeiten, dass die Bälle an den Innen- und nicht an den Außenpfosten gehen. Wir müssen eng zusammenrücken und es so sehr wollen, dass der Ball über die Linie geht.“
)
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
)
)
)
:quality(80))
)
)
)
)
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
)
:quality(80))