Wackelige Werkself

ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM SPIEL BEI BAYER 04 LEVERKUSEN

21.01.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min

Grüll im Zweikampf mit einem Leverkusener

Für den SV Werder Bremen geht es am Samstag, 24.01.2026, ins Rheinland. Um 15.30 Uhr ist die Elf von Cheftrainer Horst Steffen bei Bayer 04 Leverkusen (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) zu Gast. Die ‚Werkself‘ kam alles andere als gut aus den Startlöchern im Jahr 2026. Wo Leverkusen seine Schwächen hat, erfahrt ihr bei Zahlen, Daten & Fakten.

Stotterstart: Erstmals seit 2004 verlor Bayer 04 die ersten beiden Partien nach der Winterpause. Besonders bitter: Die Niederlagen gegen Stuttgart (1:4) und Hoffenheim (0:1) waren zwei direkte Duelle im Kampf um die Champions-League-Plätze. Mit drei Niederlagen startete Bayer zuletzt 2003, als der Triple-Vize der vorherigen Spielzeit beinahe abgestiegen wäre.

Torflaute unterm Kreuz: 24 Torschüsse gab Bayer 04 Leverkusen im Kalenderjahr 2026 ab. Waren es zum Auftakt gegen Stuttgart noch 16, kam die ‚Werkself‘ am letzten Spieltag in Hoffenheim lediglich auf acht Torabschlüsse. Der einzige Schuss, der den Weg ins gegnerische Gehäuse fand, war dabei ein Elfmeter – beim 1:4 gegen den VfB. Damit hat Leverkusen die wenigsten Tore in diesem Jahr geschossen. Nur der Hamburger SV hat ebenfalls nur einen Treffer.

Königsklassen Frust? Auch in der Champions League legte Bayer 04 nicht den Start hin, den sie sich gewünscht haben. Am Dienstagabend gastierte die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand bei Olympiakos Piräus und unterlag mit 0:2. Aus sieben Partien sammelte Leverkusen bisher neun Punkte. In der kommenden Woche geht es im abschließenden Gruppenspiel zuhause gegen den FC Villareal um den Einzug in die Play-Offs der Königsklasse.

Senne Lynen und Romano Schmid im grün-weißen Werder-Trikot freuen sich. Schmid trägt einen Ball unterm Arm.
Lieblingsgegner: Romano Schmid traf im Hinspiel gegen Leverkusen (Foto: WERDER.DE).

Anfälligkeit bei Standards: Die 0:1-Niederlage Leverkusens in Hoffenheim resultierte aus einem direkten Freistoßtor. Es war bereits Leverkusens elftes Standardgegentor in dieser Bundesliga-Spielzeit (vier nach Ecken, zwei nach Freistößen, zwei nach Einwürfen und drei per Strafstoß) – einzig der 1. FC Köln musste mehr Gegentreffer nach ruhenden Bällen hinnehmen (13). Der Anteil der Standardgegentore ist bei der Werkself so hoch wie bei keinem anderen Team (44 %).

Die BayArena – immer eine Reise wert: Aktuell ist in der Bundesliga kein Team länger gegen Leverkusen ungeschlagen als Werder. Dabei sprangen zwei Remis und ein Sieg heraus. Vor allem in der BayArena sahen die Grün-Weißen zuletzt meist gut aus und punkteten dort in acht der letzten zehn bzw. in fünf der letzten sechs Bundesliga-Spiele. Das Gastspiel in der vergangenen Saison gewann der SVW im März 2025 durch Tore von Romano Schmid und Justin Njinmah mit 2:0.

Schmid treffsicher gegen Bayer 04: Schmid und die ‚Werkself‘ ist ein Match-Up, das vor allem dem Österreicher schmeckt. Gegen kein anderes Team erzielte Werders Mittelfeldspieler so viele Bundesliga-Tore wie gegen Bayer (3) – in den vergangenen drei Duellen traf er jeweils einmal. Zudem glänzt Schmid beim SVW weiterhin als Vorlagengeber – fünf Assists sind grün-weißer Höchstwert.

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