Eine Mannschaft der Extreme
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM DUELL MIT EINTRACHT FRANKFURT
15.01.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Der Blick geht nach vorne. Denn der SV Werder hat nicht viel Zeit, um die 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund abzuhaken, bevor am Freitagabend, 16.01.2026, um 20.30 Uhr (live auf SKY und im Live-Ticker auf WERDER.DE) gegen Eintracht Frankfurt die nächsten Punkte zu vergeben sind. Der Gegner gibt dem Publikum eine regelrechte Torgarantie. Zahlen, Daten & Fakten zur Begegnung mit der SGE.
Die Gegentorflut: Den Frankfurtern gelingt es immer wieder, die Anzahl ihrer Gegentreffer (36) über ihre Offensivstärke (35) zu egalisieren – nur in Spielen der Bayern (75) fallen mehr Tore als in denen der Hessen (71). Um am Saisonende wieder ins internationale Geschäft oder gar die Champions League einzuziehen, müssen die Adlerträger aber dringend sattelfester werden. Denn im Moment fängt sich die Eintracht die drittmeisten Buden im Liga-Vergleich. Die Mannschaft von Dino Toppmöller hat bereits zwölf Gegentore mehr gefressen als im Vorjahr – nur in der Saison 1984/85 kassierte die SGE noch mehr Treffer.
Lauern auf Fehler: Die Werderaner sind gut beraten, am Freitagabend eine besonders geringe Fehlerquote im eigenen Ballbesitz zu haben. Die Toppmöller-Elf ist der Spitzenreiter darin, nach gegnerischen Ballverlusten zuzuschlagen (10). Außerdem gelangen den Frankfurtern bereits vier Konter-Tore, zudem ist die Eintracht auch noch sehr effektiv und braucht nur sechs Abschlüsse für einen Treffer. Zum Vergleich: Nur die Bayern brauchen mit fünf Schüssen noch weniger, Werder benötigt deren elf.
Die andere Seite: Was auf der einen Seite die große Stärke der SGE ist, ist auf der anderen ihre große Schwäche. Die Eintracht betreibt im eigenen Spielaufbau ein hohes Risiko und kassierte selbst nach eigenen Ballverlusten ligaweit die meisten Gegentreffer (12). Zudem sind auch die Hessen bereits acht Mal von gegnerischen Konterangriffen überrascht worden. Justin Njinmah gab in Dortmund für den SVW wiederum den 21. Abschluss nach einem solchen ab – nun muss sich Werder in der Verwertung aber effizienter zeigen.
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Die Neuzugänge: Auch wenn Younes Ebnoutalib (SV Elversberg) in Stuttgart verletzungsbedingt frühzeitig ausschied, haben die Winterneuzugänge der Eintracht voll eingeschlagen. Ebnoutalib traf auf Vorarbeit von Arnaud Kalimuendo (Nottingham Forrest) beim 3:3-Unentschieden gegen Borussia Dortmund. Ayoube Amaimouni-Echghouyab (TSG Hoffenheim) baute bei seinem zwischenzeitlichen Ausgleich bei der 2:3-Niederlage beim VfB sogar einen Eintracht-Bundesligarekord aus. Der 21-Jährige war der 498. Spieler, der für die SGE im Fußball-Oberhaus auflief und zudem der 298. Torschütze.
Der Kapitän: Robin Koch ist für Trainer Toppmöller einer der wichtigsten Akteure in seiner Elf. Der 15-fache deutsche Nationalspieler hat bislang erst 28 Bundesliga-Minuten verpasst und ist zudem der stärkste Zweikämpfer der Frankfurter (61,7 %). Werder-Innenverteidiger Amos Pieper (69 %) gewinnt wiederum nach Hamburgs Luka Vuskovic (69,9) die zweitmeisten persönlichen Duelle im Liga-Vergleich.
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