"Müssen die sein, die es anzünden"
DANIEL THIOUNE VOR DEM NORDDERBY GEGEN DEN HAMBURGER SV
16.04.26 von Jan Reimer & Silja Renner | 4 Min
Das Nordderby ist zurück in Bremen! Gegen den Hamburger SV will sich der SV Werder am Samstag, 18.04.2026, 15.30 Uhr (live auf Sky, in der DAZN-Konferenz und im Live-Ticker auf WERDER.DE) nicht nur für die Hinspielniederlage gegen den Rivalen revanchieren, sondern auch wichtige Punkte im Rennen um den Klassenerhalt einfahren. SVW-Cheftrainer Daniel Thioune sprach vor dem besonderen Heimspiel auf der Pressekonferenz unter anderem über...
...mögliche Mittelfeldakteure: „Jens Stage hat die letzten zwei Wochen individuell trainiert. Morgen zum Abschlusstraining kehrt er zur Mannschaft zurück, danach treffen wir die finale Entscheidung, ob er in den Kader für Samstag aufgenommen wird. Jens ist ein erfahrener Spieler, der selbst abwägen kann, wie viel Risiko er eingeht. Zudem ist jetzt der Zeitpunkt, um mutiger zu sein. Aber natürlich priorisieren wir zunächst die Gesundheit. Außerdem bin ich froh, dass Cameron Puertas am Samstag wieder zurückkehrt. Er ist ein emotionaler Spieler, der die Bereitschaft mitbringt, zu leiden. Cameron muss mir im Abschlusstraining ein gutes Gefühl geben, dann ist er gegen den HSV auch ein Startelf-Kandidat."
...Derbycharakter: „Es wäre zu einfach zu behaupten, dass es ein normales Spiel ist. Ein Derby bringt seine eigenen Gesetze mit, zudem hat es sehr lange nicht stattgefunden. Obwohl es nur drei Punkte dafür gibt, ist mir als Werderaner und Fußballfan bewusst, dass es um mehr geht. Das Spiel bekommt das Optimum von mir und beim morgigen Abschlusstraining bekommen wir auch noch Unterstützung auf Fanseite. Das Stadion wird am Samstag leicht entflammbar sein und wir müssen diejenigen sein, die es dann auch anzünden."
...Marco Friedl und die Kapitänsrolle: „Marco versucht in seiner Rolle als Kapitän die Leute zu pushen. Mit seiner sensiblen Art weiß er aber auch Ruhe reinzubringen, weshalb er auch ohne Spielzeit für uns wichtig sein wird. Trotzdem ist jeder Spieler auf seine Art und Weise unersetzlich, aber diese Unersetzlichkeit kann man kompensieren. Das haben wir schon gegen Wolfsburg gezeigt, wo wir das Herzstück unseres Mittelfelds aus Jens und Senne durch Leo Bittencourt ausgeglichen haben, der auch ein absoluter Führungsspieler innerhalb unseres Mannschaftskreises ist.“
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...Merlin Polzin: „Auf der menschlichen Ebene verliere ich kein böses Wort über ihn, uns verbindet eine lange gemeinsame Vergangenheit. Wir wollen uns nicht gegenseitig challengen, sondern das Spiel Werder Bremen gegen den HSV liegt im Vordergrund. Wir pflegen einen engen Austausch sowohl über Privates als auch über Fußball. Am Wochenende besteht die Rivalität auf dem Platz und um 17.30 Uhr würde ich bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gerne die Glückwünsche meines Trainerkollegen entgegennehmen.“
...Offensivoptionen: „Nach dem Spiel in Köln werden die Würfel vielleicht wieder neu geschüttelt. Ich brauche einen Stürmer, der vorne den Ball ins Tor schießt, aber wir werden das Spiel nicht auf den Einzelnen ausrichten. Sowohl Justin Njinmah als auch jemand anderes kann die offensiven Positionen sowie die Neuner-Rolle besetzen. Ich würde behaupten, dass Jovan Milošević in der Lage ist, 45 Minuten zu spielen und jeder Spieler, der 45 Minuten auf dem Platz stehen kann, ist eine Option für die Startelf. Auch Samuel Mbangula sehe ich im Training engagiert. Auf seine Eins-gegen-Eins-Stärke und die offensiven Fähigkeiten kann ich eventuell zurückgreifen.“
...den HSV: „Gegen Köln hat mir im letzten Drittel die Genauigkeit gefehlt und auch die Körpersprache war nicht bei allen ausreichend. Da will ich am Samstag einen anderen Biss sehen. Wir haben sowohl offensive als auch defensive Umschaltmomente geübt. Wir gehen davon aus, dass der HSV eher das eigene Tor verteidigen wird und auf Kontersituationen setzt. Abgesehen davon konzentriere ich mich nicht auf die Hamburger Personalsituation."
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