Bremer Jugendpreis 2026
WERDER ZEICHNET ZWEI PROJEKTE GEGEN HASS UND AUSGRENZUNG AUS
03.06.26 von Undine Jehsert | 3 Min
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Im Rathaus wurde heute der Bremer Jugendpreis „Dem Hass keine Chance“ verliehen. Der Wettbewerb, der vom Bremer Senat ausgelobt und von der Landeszentrale für politische Bildung Bremen seit 1989 jährlich veranstaltet wird, stand in diesem Jahr unter dem Motto „JETZT KOMMEN WIR!“. Insgesamt wurden 16 Beiträge ausgezeichnet.
Für die SV Werder Bremen Stiftung überreichte Vorstandsmitglied Henrik Oesau zwei Sonderpreise und ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Die Jury hatte sich für zwei Einreichungen entschieden, die das Wettbewerbsthema auf besonders eindrucksvolle Weise umgesetzt haben.
„Es macht einfach wahnsinnig Mut zu sehen, wie viele Kinder und Jugendliche sich für Toleranz und Miteinander einsetzen und sich am Bremer Jugendpreis beteiligen. Die beiden von uns ausgezeichneten Beiträge greifen schwierige historische Themen auf und machen sie für junge Menschen zugänglich. Dabei setzen sie sich mit Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Verantwortung auf eine beeindruckend reflektierte und professionelle Weise auseinander“, sagt Henrik Oesau.
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Einen der beiden Werder-Sonderpreise erhielt Ricarda L. M. Kindermann vom Schulzentrum Geschwister Scholl Gymnasiale Oberstufe in Bremerhaven. Mit ihrer Graphic Novel „Operation Nemesis“ setzt sich die 19-Jährige künstlerisch mit dem Völkermord an der christlichen Minderheit der Armenier*innen im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges auseinander.
Der zweite Sonderpreis ging an Torge Harms und Alban Radloff für ihr FSJ-Projekt „GESCHICHTE durch GESCHICHTEN – DER Bremer Geschichtspodcast“. Mit ihrem interaktiven Format machen die beiden historische Ereignisse und ihre Bedeutung für die Gegenwart erfahrbar und regen dabei vor allem junge Menschen dazu an, sich mit Erinnerungskultur, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.
Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie junge Menschen Haltung beziehen und sich kreativ mit den Themen Geschichte, Erinnerung und gesellschaftlichem Zusammenhalt beschäftigen. Damit setzen sie ein starkes Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung.
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