Drei Hauptzutaten und ein Ziel
DER NACHBERICHT ZUM AUSWÄRTSSIEG BEIM VFL WOLFSBURG
23.03.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Die Erleichterung war spürbar. Die Werderaner liegen sich in den Armen. Sie hüpfen und sie tanzen vor der Gästekurve. Der 1:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg war ein wichtiger Schritt für den SV Werder im Kampf um den Klassenerhalt. Trotzdem sind die Grün-Weißen nun froh, dass sich die Fußball-Bundesliga ein letztes Mal in eine Länderspielpause begibt. Ein Nachbericht:
Der SVW brauchte drei Hauptzutaten, um die drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen: Einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten, das nötige Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Tor und die Leidenschaft, den eigenen Kasten im Anschluss zu verteidigen. Die Mannschaft hat Charakter bewiesen, auch wenn sich alle Beteiligten einig waren, dass fast eine ganze Startelf zu Hause geblieben war. „Ich habe mich über die Art und Weise gefreut“, berichtet Cheftrainer Daniel Thioune am Tag nach der Begegnung in einer Medienrunde, „gegen Mainz haben wir noch über Schärfe geredet – die war in beiden Boxen vorhanden.“
Allerdings war die Gemütslage bei den Grün-Weißen nicht über die komplette Distanz durchweg positiv. Insbesondere im ersten Durchgang musste der SVW dem Gegner viel hinterherlaufen, Torhüter Mio Backhaus entschärfte gegen Christian Eriksen (44.) und Jesper Lindström (45.+2) gleich zwei Hochkaräter. „Die Mannschaft war schon auf dem Weg in die Kabine sehr unzufrieden und es hat mal ein bisschen geruckelt“, verrät Thioune. „Dann habe ich aber auch aufgezeigt, was wir verändern müssen und alle sind dann einen Schritt mehr gegangen.“
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Auch wenn Wolfsburg durch Joakim Maehle (49.) und Mohammed Amoura (60.) die ersten Topchancen für sich verbuchte, waren die Bremer im zweiten Abschnitt deutlich spielaktiver. Letztlich belohnten sich die Werderaner für ihren Aufwand und holten zum entscheidenden Schlag des Tages aus. Nach einem Tiefenlauf von Felix Agu erreichte das Spielgerät über Umwege Justin Njinmah, der mit seinem Linksschuss – noch leicht abgefälscht – zielgenau das lange Eck anvisierte. „Es war klar“, strahlt der Torschütze, „dass wir immer wieder Gelegenheiten bekommen werden, dass ich sie dann nutze, war enorm wichtig für uns und für mich.“
Anschließend folgte die angesprochene, leidenschaftliche Defensivarbeit, mit der der SVW den Vorsprung verteidigte. Auch wenn der Sieg den Grün-Weißen sicherlich einen Schwung verleiht, sind sie in Anbetracht der personellen Situation froh, nun in eine spielfreie Woche zu gehen. „Wir müssen die Zeit nutzen, um Spieler zurückzuführen“, sagt Thioune. Jens Stage hat seine Gelbsperre abgesessen, Senne Lynen soll vor dem Leipzig-Heimspiel wieder ins Training einsteigen – diese Möglichkeit könnte auch für Amos Pieper bestehen. „Wichtig ist auch, dass alle Nationalspieler fit zurückkommen.“
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