Jubilar Bittencourt: Arbeit und Schweiß für die 300
LEONARDO BITTENCOURT BESTRITT IN WOLFSBURG SEIN 300. BUNDESLIGA-SPIEL
21.03.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Die letzten Sekunden des Spiels erlebt Leonardo Bittencourt auf der Bank. Mit dem Schlusspfiff fällt die Spannung ab. Für einen Moment verweilt Werders Nummer 10 auf der Gästebank, nachdem er mit seiner Mannschaft gerade einen wichtigen 1:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg eingefahren hat. Es war ein Spiel ganz nach dem Geschmack von Bittencourt, der ganz nebenbei sein 300. Bundesliga-Spiel bestritt.
Leonardo Bittencourt strahlt. Die körperliche Erschöpfung kann er hüpfend vor der Kurve komplett ausblenden. In seiner Hand trägt er voller Stolz ein Werder-Trikot auf dessen Rückseite neben seinem Namen die 300 steht. „Hätte mir das einer damals gesagt, dass ein kleiner Cottbusser Junge mal 300 Bundesliga-Spiele macht“, lächelt der Jubilar. „Es macht mich unheimlich stolz, dass ich die meisten davon für so einen geilen Verein wie Werder Bremen gemacht habe – vielen Dank an die Mannschaft, dass sie mir den Tag mit einem Sieg abgerundet hat.“
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Einen Sieg, an dem Bittencourt selbst einen großen Anteil hatte. Sein Cheftrainer Daniel Thioune mutmaßte auf der Pressekonferenz nach der Partie sogar, dass es „wahrscheinlich eines seiner besten“ Bundesliga-Spiele war, weil er „zumindest sehr für die Mannschaft gelitten“ hat. Tatsächlich spulte der Mittelfeldspieler ordentliche 11,39 Kilometer ab und entschied 62,5 Prozent seiner Zweikämpfe für sich. Die Leidenschaft war ein Schlüssel für den Erfolg der Grün-Weißen und Bittencourt lässt sein Herz immer verlässlich auf dem Platz.
Zwischenzeitlich sah es nicht danach aus, dass der Rechtsfuß nochmal eine solche Rolle beim SVW einnehmen könnte. Bittencourt verpasste im Winter acht Begegnungen am Stück und hat nun doch wieder seinen Wert für die Mannschaft unter Beweis gestellt. „Das ist auch ein Grund, dass du 300 Spiele schaffst - wenn du nach Rückschlägen immer wieder aufstehst“, lächelt er in der Mixed Zone. „Danke an meine Familie, die meine Laune erträgt, mich pusht und hochzieht. Viele Fußballer wissen, wie viel Arbeit und Schweiß das ist und am Ende ist es doch der geilste Beruf der Welt – mit allem Stress, der dazugehört.“
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