„Harte Arbeit und brutale Bereitschaft“
DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM VFL WOLFSBURG
21.03.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Das war ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Der SV Werder hat am Samstagnachmittag mit viel Willenskraft das richtungsweisende Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg mit 1:0 (0:0) für sich entschieden. Entsprechend groß war die Erleichterung bei den Protagonisten in der Mixed Zone. Die Stimmen zum Spiel.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Es hat uns gutgetan, dass wir in der zweiten Halbzeit mehr die Tiefe bedroht haben. Beiden Mannschaften hat die Präzision gefehlt. Es war kein Leckerbissen, dafür aber harte Arbeit und brutale Bereitschaft. Wenn ich sehe, wie intensiv wir gearbeitet haben, war es ein Arbeitssieg. Nach der Länderspielpause haben wir große Aufgaben vor uns – die größte ist es, den Kader wieder vollständig zu bekommen.“
Kapitän Marco Friedl: „Es war ein hartes Stück Arbeit – wie ein Spiel im Keller halt so ist. Wolfsburg war sehr engagiert und giftig. Sie haben viele zweite Bälle gewonnen, was uns nicht gelungen ist. Mio hat zwei, drei Mal überragend gehalten und wie es dann so oft ist, entscheidet dann eine Szene. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen, die das dann erstmal so zu Ende verteidigen muss.“
Siegtorschütze Justin Njinmah: „Ich bin enorm happy über den Sieg, weil wir jetzt sieben Punkte Vorsprung auf Wolfsburg haben – das war unser Ziel. Sie hatten mehr zu verlieren als wir. Das hat uns vielleicht ein bisschen in die Karten gespielt. Es war klar, dass wir immer wieder Gelegenheiten bekommen werden, dass ich sie dann nutze, war enorm wichtig für uns und für mich.“
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Leonardo Bittencourt: „In der letzten Woche ist es uns nicht gelungen, einen direkten Konkurrenten zu schlagen – umso schöner fühlt es sich heute an, gewonnen zu haben. Es macht uns als Mannschaft stolz, was sie für einen Riesencharakter bewiesen hat. Für die Fans und uns Spieler ist so ein 1:0 immer zittrig, aber irgendwie auch geil. Am Ende musst du es erzwingen und mehr wollen – das ist uns gelungen. Ein Sieg vor der Länderspielpause tut immer gut und dann geht es weiter.“
Torhüter Mio Backhaus: „Die erste Halbzeit war schwierig, weil wir nicht wussten, was auf uns zukommt. Es war wichtig, mit einem 0:0 in die Pause zu gehen – das war eine Willensleistung, weil sich jeder in jeden Zweikampf geschmissen hat. Das hat das Spiel ein Stück weit entschieden. In der zweiten Halbzeit war es dann auch spielerisch besser. Es war ein besonderes Spiel und ein besonderer Sieg – für einen Torhüter ist ein Zu-Null-Spiel immer gut.“
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Der Sieg tut uns allen gut. Wir haben Widerstände überwunden, das ist das Entscheidende. Wenn man sieht, wie viele Jungs heute nicht dabei waren – ein Riesenkompliment an die Mannschaft, wie sie gearbeitet und sich reingeworfen hat. Es war klar, dass das hier nichts für Feinschmecker wird. Wir müssen weiter hart und intensiv arbeiten. Die Länderspielpause tut uns gut, dann haben wir noch sieben schwere Spiele vor uns. Ich warne davor, dass wir uns jetzt zu sicher fühlen.“
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