„Ich versuche, mich immer zu verbessern"

YUKINARI SUGAWARA IN DER MIXED ZONE VOR DEM HEIMSPIEL GEGEN MAINZ 05

11.03.26 von Noah Kerndt | 3 Min

Yukinari Sugawara sitzt vor einer Werbewand am Mikrofon und lächelt.

Zwei Siege in Folge, ein neues System und eine neue Rolle: Yukinari Sugawara erklärt, warum sich der SV Werder aktuell im Aufwind sieht und wie wohl er sich in Bremen fühlt. In der Mixed Zone sprach der japanische Nationalspieler am Mittwoch mit den Journalist*innen außerdem über…

…den Turnaround: „Wir haben härter gearbeitet, als in der Vergangenheit. Ich glaube, es gibt kein Geheimnis, wir haben als Team trainiert und wollten unbedingt wieder ein Spiel gewinnen. Als Spieler willst du dich jeden Tag verbessern. Wir haben eine gute Mentalität im Team. Wir Spieler haben in den letzten Wochen in der Kabine sehr viel kommuniziert und darüber gesprochen, was wir besser machen müssen, das waren Schlüsselmomente, die den Unterschied machen."

…sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen: „Wir hatten auch vorher die Möglichkeit, Spiele zu gewinnen, aber manchmal brauchst du einfach auch das nötige Spielglück, wie zum Beispiel die Rote Karte für Union Berlin. Danach hatten wir das Spiel besser unter Kontrolle. In den Spielen davor war das Spielglück nicht immer auf unserer Seite. Jetzt haben wir es endlich geschafft und können darauf hoffentlich aufbauen und weitere Siege einfahren.“

…die Systemumstellung zur Viererkette: „Es hat sich nicht so viel geändert. Wenn ich den Ball habe, habe ich einen Spieler, den ich anspielen kann, der höher und breiter steht. Im Kombinationsspiel ist es einfacher, die Spieler in guten Abständen zu verbinden. Ich fühle mich ein bisschen freier, weil ich sowohl nach innen ziehen aber auch außen bleiben kann. Ich mag es sehr, in einer Viererkette zu spielen.“

Yukinari Sugawara jubelt im Spiel gegen Union Berlin in Richtung des Gästeblocks.
Yukinari Sugawara überzeugte in den letzten beiden Partien in veränderter Rolle als Rechtsverteidiger in einer Viererkette (Foto: WERDER.DE).

…seine persönliche Situation: „Ich habe vorher alle Spiele gemacht, deswegen war es schwer zu akzeptieren, dass ich in den letzten Wochen ein paar Mal auf der Bank saß. Ich habe meine Emotionen und meine Leidenschaft aber im Training und auf dem Platz gezeigt. Ich schaue nach vorne und versuche, mich immer zu verbessern, jeden Tag und in jedem Spiel. Meine Frau, meine Tochter und ich sind sehr gerne in Bremen. Die Fans und die Mitarbeiter von Werder sind großartig, der Klub gehört einfach in die Bundesliga.“

…seinen Bart: „Meine Tochter hat mir gesagt, dass sie meinen Bart nicht mag, deswegen rasiere ich ihn mir alle paar Tage ab. Meine Barthaare wachsen sehr schnell, aber ich schaffe es nicht, sie jeden Tag zu rasieren (lacht).“

…die nächsten Spiele: „Wir müssen uns auf das Jetzt fokussieren, auf jedes einzelne Spiel konzentrieren und nicht weiter denken. Das, was zählt, ist das nächstes Spiel gegen Mainz am Wochenende und dafür müssen wir uns gut vorbereiten.“

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