Das fehlende Ergebnis
EIN NACHBERICHT ZUR AUSWÄRTSNIEDERLAGE IN LEVERKUSEN
25.01.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Mit langen Gesichtern traten die Grün-Weißen vor die Gästekurve. Schon wieder nicht. Schon wieder waren die Hände mit dem Schlusspfiff leer. Dabei hatte der SV Werder erneut eine sehr ordentliche Vorstellung gezeigt, sich letztlich aber doch Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben müssen. Der Mannschaft fehlt der Lohn für ihren Aufwand. Klar ist aber auch, dass aktuell nur Punkte zählen, um sich aus der aktuellen Lage zu befreien. Ein Nachbericht.
Die mitgereisten Werder-Fans sahen wieder einen sehr griffigen Auftritt ihrer Schützlinge, die immer wieder hohe Ballgewinne für sich verbuchten. „Das erste Tor war entscheidend“, sagte Mittelfeldspieler Jens Stage später in der Mixed Zone. Denn während sich beiden Duellanten durchaus gute Möglichkeiten boten, gelang es nur der Werkself durch den Ex-Madrilenen Lucas Vazquez, sich auf die Ergebnistafel zu bringen (38.).
Daraufhin zog sich Leverkusen im zweiten Durchgang vermehrt zurück an den eigenen Strafraum und bot den Grün-Weißen nur wenige Räume, um sich selbst in die nötigen Abschlusspositionen zu kombinieren. „Die Möglichkeiten im 16er“, erklärt Cheftrainer Horst Steffen, „hätten wir besser nutzen können, treffen aber die falschen Entscheidungen. Die Jungs haben alles investiert, den Ausgleich zu machen, der uns aber nicht gelungen ist.“
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Stattdessen warten die Grün-Weißen nun schon seit acht Bundesliga-Spielen auf einen Dreier. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist derweil auf nur drei Zähler geschmolzen, sodass die Lage den Verantwortlichen bewusst ist. „Wir können alle die Tabelle lesen“, betont Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz. „Wenn du unten drinstehst, musst du dich wieder herausarbeiten. Das ist eine herausfordernde Situation, heute mit leeren Händen nach Hause zu fahren, das tut weh.“
Auch wenn die Aufgabe gegen die formstarke TSG Hoffenheim sicherlich nicht leichter wird, so ist das Nachholspiel gegen die Kraichgauer eine Möglichkeit, sich Bonuspunkte gegenüber der Konkurrenz auf das Konto zu packen. „Ich sehe, was die Jungs liefern und welche Qualität sie haben“, sagt Steffen. „Wenn wir so weiterspielen, bin ich mir sicher, dass es eine Frage der Zeit ist, dass die Ergebnisse kommen.“ Mit dem Weserstadion im Rücken nimmt Werder am Dienstagabend den nächsten Anlauf.
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