Über Leverkusen zurück in die Spur

DER VORBERICHT ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEI BAYER 04 LEVERKUSEN

23.01.26 von Fiona John | 3 Min

Senne Lynen im grünen Trikot passt den Ball, hinter ihm läuft ein blau gekleideter Leverkusen-Spieler.

Der SV Werder Bremen braucht dringend wieder einen Sieg. Da sind sich alle Beteiligten einig. Eine Gelegenheit dafür bietet sich am Samstag, 24.01.2025, 15.30 Uhr (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) bei Bayer 04 Leverkusen. Da darf gerne an die letzten Spiele gegen die ‚Werkself‘ angeknüpft werden. Schließlich ist der SVW so lange wie kein anderer Bundesligist ungeschlagen gegen Leverkusen. Alles zur Ausgangslage im Vorbericht:

Das Personal: Felix Agu nahm unter der Woche erstmals nach seiner Verletzung des Syndesmosebandes anteilig wieder am Teamtraining teil, die Partie in Leverkusen kommt für ihn dennoch zu früh. Genauso fehlen die Langzeitverletzten Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Victor Boniface (Knie-OP). Niklas Stark und Maximilian Wöber fallen wie schon zuletzt aus, ein Einsatz von Leonardo Bittencourt ist zudem fraglich. Bei Yukinari Sugawara und Amos Pieper, die unter der Woche angeschlagen waren, gab Coach Steffen leichte Entwarnung: „Es sieht aktuell so aus, als seien alle anderen einsatzfähig."

Cheftrainer Horst Steffen zum Gegner: „Leverkusen gehört zu den Top-Teams der Liga. Da ist es egal, wie unglücklich der Jahresbeginn für sie war. In der Champions League gegen Piräus hatten sie gerade in der zweiten Hälfte viele Chancen, um Tore zu erzielen. Wir werden wieder sehr gefordert sein. Letztlich können wir nur auf das schauen, was wir selbst in der Hand haben. Daher wollen wir unsere Leistungen bringen.“

Die letzten Duelle: In der Bundesliga trafen beide Teams in der Vergangenheit 89 Mal aufeinander, 28 Partien entschieden die Grün-Weißen für sich, in 36 Duellen gab es ein Remis. Obwohl die ‚Werkself‘ nur 25 Mal siegreich war, erzielten sie 13 Tore mehr (147) als der SVW. Die vergangene Partie in Leverkusen am 25. Spieltag der Vorsaison gewannen die Werderaner mit 2:0. Romano Schmid brachte seine Truppe schon in der Anfangsphase auf die Siegerstraße (7.), in den Schlussminuten machte Justin Njinmah alles klar (90.+4).

Justin Njinmah springt Mitchell Weiser in die Arme. Von links und rechts jubeln Milos Veljkovic und Jens Stage mit.
Machte zuletzt in Leverkusen alles klar: Torschütze Justin Njinmah (Foto: W.DE).

Hjulmand statt ten Hag: Während beim Last-Minute-Remis der Grün-Weißen im Hinspiel am 2. Spieltag noch Erik ten Hag an der Seitenlinie stand, war für den Niederländer nach dem Spiel bereits Schluss. Das Besondere: Der Fußball-Lehrer war erst im Sommer als Nachfolger von Xabi Alonso ins Rheinland gekommen. Seine nur zwei monatige Amtszeit ist ein Novum in der Bundesliga. Für ihn übernahm Kasper Hjulmand.

Aus Laterkusen wird Laterwerder: Im Hinspiel bekam die ‚Werkself‘ schmerzlich zu spüren, wie sich späte Gegentore anfühlen. Romano Schmid erzielte in der 76. Minute zunächst den Anschlusstreffer, ehe Karim Coulibaly das Weserstadion mit seinem Tor zum 3:3-Ausgleich in letzter Sekunde zum Beben brachte (90.+4). Insgesamt neun von Werders 21 Toren in dieser Spielzeit fielen in der Schlussviertelstunde. Eine Eigenschaft, für die in den vergangenen Jahren Kontrahent B04 bekannt war. In dieser Saison trafen Patrik Schick und Co. allerdings erst vier Mal in der Schlussviertelstunde.

Die Partie verfolgen: Auf Sky und in der DAZN-Konferenz könnt ihr die Partie live verfolgen. In der BOLZEREI seht ihr das Spiel bei bester Versorgung mit essen und Getränken live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen.

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