„Es hat mir gefallen, was mir vorgestellt wurde“
WERDER-FRAUEN-NEUZUGANG MARA ALBER IM INTERVIEW
06.01.26 | 3 Min
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Die WERDERFRAUEN dürfen schon zu Beginn ihrer Wintervorbereitung einen Neuzugang in ihren Kreisen bei sich begrüßen. Mara Alber schließt sich den Grün-Weißen vom FC Chelsea auf Leihbasis an. Im WERDER.DE-Interview spricht die 20-Jährige über die Gründe für ihren Wechsel, besondere Verbindungen zu ihrer neuen und alten Trainerin sowie ihre Stärken.
WERDER.DE: Moin Mara, herzlich Willkommen beim SV Werder. Du kommst auf Leihbasis von Chelsea London nach Bremen. Wieso hast du dich für diesen Schritt entschieden?
Mara Alber: Dankeschön, ich freue mich sehr hier zu sein. Ich bin bei Chelsea nicht auf so viel Spielzeit gekommen und um die zu bekommen, wollte ich mich ausleihen lassen. Werder hat sich für mich top angehört, weil das Gesamtpaket einfach stimmt.
WERDER.DE: Damit sprichst du auch die Gespräche mit den Verantwortlichen schon an. Was hat dich am meisten davon überzeugt, zu Werder zu wechseln?
Mara Alber: Ich habe viel mit Fritzy gesprochen, die ich schon von der U17-Nationalmannschaft kenne. Wir hatten dort schon eine gute Verbindung und eine erfolgreiche Zeit. Aber auch generell hat es mir gefallen, was mir vorgestellt wurde und wie sich die Bedingungen hier entwickelt haben.
WERDER.DE: Immer wieder bemerkenswert, mit wie vielen Spielerinnen Fritzy schon zusammengearbeitet hat. Was zeichnet sie als Trainerin aus deiner Sicht aus?
Mara Alber: Sie ist als Mensch einfach sehr cool, denn zu ihr kannst du auch mit Themen von außerhalb des Platzes kommen. Außerdem hat sie eine gute Fußballkompetenz. Sie weiß, wie sie eine Mannschaft führen und mit den Rollenaufteilungen strukturieren muss. Das macht sie sehr gut.
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WERDER.DE: Im Sommer ist auch Livia Peng zu Chelsea gewechselt, mit Larissa spielst du gemeinsam in der U23-Natiomalmannschaft, hast du dich bei den beiden im Voraus ein wenig umgehört?
Mara Alber: Ja, ich hatte mit Livia eine sehr gute Verbindung. Ich habe mir ihr im selben Haus gewohnt und viel mit ihr zusammen unternommen. Sie hat mit Werder nur positive Erfahrungen gemacht – auch von Larissa und Mischu und Chiara (Anm. d. Red.: Weiß und D'Angelo), mit denen ich auch in Hoffenheim zusammengespielt habe, habe ich viel Gutes gehört.
WERDER.DE: Insbesondere Livia hat eine große Entwicklung beim SVW genommen, auch Larissa ist auf einem sehr guten Weg. Hat das auch eine Rolle für deinen Wechsel gespielt?
Mara Alber: Auf jeden Fall! Livia hat es durch ihre Leistungen geschafft, Chelsea auf sich aufmerksam zu machen und die Nummer 1 in der Nationalmannschaft der Schweiz zu werden. Genauso hat Werder einiges dazu beigetragen, wie gut Larissa einfach ist und wie viele Tore sie schießt.
WERDER.DE: Du selbst hast trotz deines jungen Alters bereits einige Spiele in der Google Pixel Frauen-Bundesliga für Hoffenheim bestritten, wie sehr freust du dich auf die Rückkehr in diese Liga?
Mara Alber: Ich freue mich sehr darauf, denn ich habe es sehr genossen, in der Bundesliga zu spielen. Es hat auch was Nostalgisches, wieder auf die Plätze zurückzukehren, wo ich schon gespielt habe. Außerdem ist es schön, auch wieder auf mehr bekannte Gesichter zu treffen, als es noch in England der Fall war.
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WERDER.DE: Da sind wir natürlich neugierig. Die Women Super League wirkt mit den vielen Zuschauer*innen schon sehr groß. Kannst du die beiden Ligen vergleichen?
Mara Alber: Die Liga ist mit der Anzahl der Mannschaften schon ein bisschen kleiner, insgesamt aber sehr ausgeglichen. Es kann auch mal passieren, dass der Achte den Ersten schlägt. Die Stimmung ist auch in den kleineren Stadien schon sehr cool, aber auch die Bundesliga ist sehr nah dran. Ich habe einmal hier in Bremen schon gespielt und auch gehört, dass die Stimmung auf Platz 11 sehr gut ist.
WERDER.DE: Das können wir schon mal verraten, das ist sie auf jeden Fall. Was wir auch verraten können, ist, dass Fritzy deine Eins gegen Eins-Qualität hervorgehoben hat. Was würdest du selbst als deine Stärken beschreiben?
Mara Alber: Ja, genau. Ich habe viel Spaß daran, ins Dribbling zu gehen. Ich habe aber auch einen guten Abschluss mit Links und mit Rechts und denke auch, dass meine Flanken ganz gut sind. Das sind die drei Stärken, die ich nennen würde.
WERDER.DE: Du bist nun bis zum Saisonende hier in Bremen. Was sind deine Ziele für diese Zeit?
Mara Alber: Werder ist im Pokal noch dabei, wo wir natürlich möglichst weitkommen wollen. Letztes Jahr ging es bis ins Finale, das zu wiederholen, wäre natürlich toll. In der Liga stehen wir auf einem Champions League Qualifikationsplatz und möchte der Mannschaft dabei helfen, diesen Platz zu halten.
WERDER.DE: Wir freuen uns sehr darauf, dass es bald wieder losgeht und wünschen dir einen guten Start. Vielen Dank für das Gespräch, Mara!
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