"Vom Gefühl her war mehr drin"
DIE STIMMEN ZUM 1:1-REMIS IM NORDDERBY BEIM HAMBURGER SV
21.02.26 von Fiona John & Marcel Kuhnt | 3 Min
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Es war hitzig und emotional – das Nordderby zwischen den WERDERFRAUEN und dem Hamburger SV. Nach dem 1:1-Unentschieden waren die Grün-Weißen um Cheftrainerin Fritzy Kromp mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Was Kromp, Michelle Ulbrich und Co. in der Mixed Zone zum Match gesagt haben, hat WERDER.DE zusammengefasst:
Cheftrainerin Fritzy Kromp: „Es war durchwachsen, zudem sehr hitzig und von Zweikämpfen geprägt. Deswegen gab es nicht den schönsten Spielfluss heute, das hätten wir gern mehr gehabt. Mit Abpfiff ärgert man sich ein bisschen, weil die drei Punkte drin gewesen wären. Trotzdem habe ich der Mannschaft im Kreis gesagt, dass ich stolz auf sie bin. Auf die Art und Weise, wie sie sich gewehrt hat. Zu Beginn des Spiels ist viel gegen uns gelaufen. Die Stimmung muss man auch erstmal annehmen, bei sich bleiben und in Ruhe sein Spiel aufziehen. Die Mannschaft hatte super Phasen und hat es vor allem in der zweiten Halbzeit richtig gut gemacht. Deswegen waren wir dem Siegtreffer näher als der Gegner.“
Torschützin Larissa Mühlhaus: „Wir haben unser Bestes gegeben. Es ging hin und her, mit vielen Zweikämpfen und vielen Unterbrechungen. Ich bin nicht zufrieden mit dem 1:1. Der HSV ist kein einfacher Gegner. Wir haben erwartet, dass sie mutig aufspielen – das wollten wir natürlich unterbinden und zeigen, dass wir mutig nach vorne spielen und Tore schießen können. Das hat leider nicht funktioniert. Manchmal ist das so. Der HSV hatte viele Fans im Rücken, wir hatten aber auch eine tolle Unterstützung mit vielen mitgereisten Fans. Darauf können wir stolz sein. Den Punkt nehmen wir mit.“
Michelle Ulbrich: „Wir hätten hier gerne gewonnen und das Spiel komplett gedreht. Wir haben uns etwas Anderes vorgenommen: Wir wollten mehr Kontrolle und die Räume mehr nutzen. Wir haben uns dann doch auf die Eins-gegen-Eins-Duelle, die der HSV erzwungen hat, eingelassen. So kommt ein Hauen und Stechen über das ganze Feld zusammen, mit vielen Zweikämpfen, Fouls und Karten. Am Ende hatten wir sehr viele Situationen vorne, vom Gefühl her war mehr drin. Deshalb sind wir traurig hier nur unentschieden gespielt zu haben.“
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