"Nicht das Gefühl, dass die Köpfe hängen"

MIO BACKHAUS IN DER MIXED ZONE VOR DEM SPIEL BEIM FC ST. PAULI

18.02.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min

Mio Backhaus an einem Pressekonferenztisch vor einem Hintergrund mit dem Logo seines Teams, bekleidet mit einem grünen Trikot, auf dem Logos und der Schriftzug „MATTHÄI“ zu sehen sind.

Die Tabellensituation des SV Werder ist ausbaufähig. Das ist allen klar. So auch Torhüter Mio Backhaus, der dies in der Mixed Zone vor dem Spiel beim FC St. Pauli unterstreicht. Er betont jedoch auch, dass das Team weiterhin alles versuchen wird, um diese Phase zu meistern. Werders Schlussmann sprach im Gespräch mit den Journalist*innen unter anderem über…

…die Drucksituation im Abstiegskampf: „Für mich persönlich hat sich nichts geändert. Ich will in jedem Spiel performen. Das war am 1. Spieltag so, am 10. Spieltag und ist jetzt ebenfalls so. Wenn ich einen Fehler mache, dann ist es immer doof. Deshalb bereite ich mich so vor, wie ich es immer mache. Für mich ist es wichtig meine Leistung zu zeigen, um dem Verein, dem ich viel zu verdanken habe, etwas zurückzuzahlen.“

…die Tabellensituation: „Natürlich wollen wir als Team weiter oben stehen. Bisher war es eine schwierige Saison. Ich bin jedoch sicher, dass wir am Ende der Spielzeit sagen werden: Wir haben unser Ziel erreicht.“

…die Stimmung im Team: „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir die Köpfe hängenlassen. Wir sind etwas angespannter, aber dennoch positiv.“

…den Trainerwechsel: „Ich nehme Daniel Thioune als sehr gut wahr. Die Trainingseinheiten und die Ansprache unterscheiden sich im Vergleich zu Horst Steffen. Aber das ist bei einem Trainerwechsel normal.“

…Ex-Trainer Horst Steffen: „Natürlich hat die Entlassung auch uns weh getan. Am Ende wäre er noch im Amt, wenn wir die Punkte geholt hätten. Wir Spieler sind auch in der Verantwortung. Ich bin ihm sehr dankbar, weil ich unter ihm die Möglichkeit bekommen habe, in der Bundesliga zu spielen.

Fußballspieler in gelbem Trikot auf dem Spielfeld, mit wehenden grün-weißen Fahnen und einer Menge Fans im Stadion.
Fühlt den Rückhalt der Werder-Fans: Mio Backhaus (Foto: W.DE).

…die Fans: „Die Unterstützung der Fans ist enorm wichtig. Ich nehme es so wahr, dass sie – egal, ob im Weserstadion oder auswärts – immer Vollgas geben. Ich habe in der Fremde nie das Gefühl, dass wir allein sind. Die Werder-Fans pushen uns immer. Und ich hoffe, dass wir ihnen in den nächsten Spielen auch etwas zurückgeben können.“

…die Torflaute: „Ich sehe im Training und im Spiel, wie unsere Stürmer an sich arbeiten. Sie geben immer 100 Prozent und das wird irgendwann belohnt. Davon bin ich überzeugt.“

…die kommenden Wochen: „Natürlich ist es eine ganz wichtige Phase. Aber wir haben auch in den letzten Wochen und Monaten probiert, möglichst viele Punkte zu holen. Es geht jedes Mal um drei Punkte und wir werden alles geben, um so viele Zähler wie möglich zu erspielen.“

…die Nationalmannschaft: „Mein Fokus liegt auf Werder. Für mich zählt aktuell nur mit dem Verein in der Liga zu bleiben und alles andere versuche ich auszublenden.“

…die Standardsituationen: „Ich nehme schon eine Veränderung wahr. Viele Teams spielen den Pulk, um den Torwart zu blocken. Einfacher ist es nicht geworden, aber wir Torhüter müssen Lösungen innerhalb des Regelwerks finden, um uns zu wehren.“

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