Der fehlende Blitz und die nächste Null?
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM DUELL MIT DEM FC ST. PAULI
19.02.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Das Ziel ist klar. Der SV Werder tritt die Reise ans Millerntor an, um einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt zu landen. Der SVW trifft dabei auf Tabellennachbar FC St. Pauli, der derzeit zwei Zähler hinter den Grün-Weißen steht. Ein Blick auf die Zahlen, Daten & Fakten zeigt, was den SVW bei den Kiezkickern erwartet.
Die nächste Null? Seit der Bundesliga-Rückkehr der Braun-Weißen ist Werder in allen drei Begegnungen ohne Gegentor geblieben. Eine stabile Defensivarbeit ist sicherlich auch am Sonntag wieder der Grundstein für den angestrebten Erfolg. Bislang ist es dem SVW gelungen, vier Weiße Westen zu sammeln. Eine davon beim 1:0-Erfolg im Hinspiel, als ein früher Treffer von Samuel Mbangula den Unterschied machte.
Das Flügelspiel: Der FC St. Pauli ist bislang in jedem Bundesliga-Spiel in einer Dreier-/Fünferkette aufgelaufen. Dabei haben die Schienenspieler der Kiezkicker einen besonderen Auftrag für die Offensive. Immerhin resultieren die meisten Vorstöße der Boys in Brown über die Außenbahn und auch 85 Prozent der Treffer fallen über die Flügel. Zum Vergleich: Über die beiden zentralen Halbspuren glückten dem FCSP erst drei Tore.
Die Standardstärke: Die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Blessin erzielt im Ligavergleich die wenigsten Tore aus dem laufenden Spiel (11), kann sich aber durchaus auf die ruhenden Bälle verlassen. Alleine fünf der letzten sechs Treffer fielen über Standardsituationen, drei der letzten vier durch Strafstöße – insgesamt sind 45 Prozent der braun-weißen Tore auf Standards zurückzuführen. Da hilft es auch, dass Danel Sinani bislang jeden seiner drei Elfmeter verwandelte.
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Der fehlende Blitz: Ricky-Jade Jones erreichte beim 0:0-Unentschieden im Hamburger Stadtderby eine Spitzengeschwindigkeit von 36,46 Stundenkilometern und stellte damit einen Saisonrekord auf. Der Engländer erreichte bei seinem Ex-Klub Peterborough United sogar einen Höchstwert von 37,6 km/h und war nach den Daten der schnellste Fußballspieler der Welt. Das Problem: Der 23-Jährige erlitt beim Pokal-Ausscheiden gegen Leverkusen eine Verletzung des Syndesmosebandes und wird den Kiezkicker einige Monate fehlen.
Der Ballbesitz: Der SV Werder verfügte nach dem Jahreswechsel häufig über die Mehrheit des Ballbesitzes. Für den Gastauftritt am Millerntor werden die Grün-Weißen voraussichtlich erneut viel Gestaltungsspielraum bekommen. Lediglich der 1. FC Union Berlin (41,6 %) hält das Spielgerät im Schnitt weniger als St. Pauli (43,5 %). Werder belegt in dieser Hinsicht mit 50,7 Prozent einen Mittelfeldplatz (9.).
Die Zweikämpfe: In einem direkten Aufeinandertreffen um den Ligaverbleib könnten auch die persönlichen Duelle wieder eine besondere Rolle spielen. Bislang gelang es den St. Paulianern nur 48,3 Prozent ihrer Zweikämpfe zu gewinnen – nur Union Berlin (47,5 %) kommt auf einen geringeren Wert. Der SVW wiederum entscheidet die Hälfte seiner persönlichen Duelle für sich (6.), in der Luft sogar 51,6 Prozent (6.).
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