Zu Hause die Trendwende schaffen

DER VORBERICHT ZUM HEIMSPIEL GEGEN DIE TSG HOFFENHEIM

26.01.26 von Noah Kerndt | 3 Min

Marco Grüll dribbelt im Heimspiel der vergangenen Saison gegen die TSG Hoffenheim mit dem Ball am Fuß.

Der SV Werder Bremen braucht dringend wieder einen Sieg. Im Nachholspiel am Dienstagabend, 27.01.2026, um 20.30 Uhr (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) gegen die TSG Hoffenheim bietet sich dafür die nächste Chance, während ein Großteil der Bundesliga-Konkurrenz nur zuschauen kann. Wer Cheftrainer Horst Steffen dabei zur Verfügung steht, welche guten Erinnerungen Jens Stage an den Gegner hat und warum Tore vorprogrammiert sind, erfahrt ihr im Vorbericht:

Das Personal: Leonardo Bittencourt (angeschlagen), Niklas Stark (Hüftbeschwerden), Maximilian Wöber (muskuläre Probleme) sowie die Langzeitverletzten Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Victor Boniface (Knie-OP) stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Darüber hinaus muss Cheftrainer Horst Steffen gegen Hoffenheim auf Isaac Schmidt (Gehirnerschütterung) und Felix Agu (Trainingsrückstand) verzichten. Kapitän Marco Friedl fehlt aufgrund seiner Gelbsperre, Amos Pieper ist für die Partie gegen die Sinsheimer fraglich.

Cheftrainer Horst Steffen zum Gegner: „Hoffenheim hat gute Abläufe. Sie sind sehr aktiv im Gegenpressing mit hoher Ballsicherheit. Sie laufen sehr viel und legen eine hohe Intensität an den Tag. Uns erwartet eine schwierige Aufgabe. Das ist ganz klar. Ich bin optimistisch, dass wir trotz der Ausfälle eine Mannschaft aufs Feld bringen, die Hoffenheim schlagen kann.“

Die letzten Duelle: Die letzte Begegnung im Februar 2025 konnte die TSG für sich entscheiden. Am 22. Spieltag der vergangenen Saison siegten die Kraichgauer mit 3:1 im Weserstadion. Das letzte Duell in Sinsheim hingegen ging an Grün und Weiß. Im September 2024 lag der SVW bereits nach zwölf Minuten mit 0:3 zurück, konnte jedoch noch vor der Pause durch Julian Malatini und einen Stage-Doppelpack ausgleichen. Kurz nach Wiederanpfiff war es erneut Jens Stage, der mit dem Treffer zum 4:3 seinen Dreierpack und einen furiosen Auswärtssieg perfekt machte.

Jens Stage setzt zum Knierutscher an.
Jens Stage gelang in der Saison 2024/25 in Sinsheim ein Dreierpack (Foto: W.DE).

Tore vorprogrammiert: Insgesamt 32 Duelle gab es zwischen Werder und der TSG in der Bundesliga. Zwölf gingen an Grün-Weiß, zehn an die TSG und zehn endeten Remis. In den 32 Partien fielen satte 112 Tore, 55 davon erzielte Werder und 57 die Sinsheimer. Wenn die beiden Mannschaften aufeinandertreffen, fallen im Durchschnitt also dreieinhalb Tore pro Spiel. Die meisten Treffer in den direkten Duellen gelangen dabei Marko Arnautovic und Sejad Salihovic, beide netzten je fünf Mal. Das 0:0 aus der Saison 2008/2009 ist die bis dato einzig torlose Partie der Kontrahenten.

Den Sprung anvisieren: Während zeitgleich mit dem FC St. Pauli und RB Leipzig nur zwei weitere Teams im Einsatz sind, bietet sich dem SVW eine große Chance, in der Tabelle einen ordentlichen Satz zu machen. Mit einem Sieg würde die Steffen-Elf vom 15. auf den zehnten Platz springen. Zudem würde ein Dreier das Polster auf den Relegationsplatz wieder mindestens auf fünf im besten Fall sogar sechs Zähler vergrößern.

Die Partie verfolgen: Auf Sky und in der DAZN-Konferenz könnt ihr die Partie live verfolgen. In der BOLZEREI seht ihr das Spiel bei bester Versorgung mit Essen und Getränken live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen.

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