Werder unterliegt Hoffenheim mit 0:2
DIE SPIELBERICHT ZUM HEIMSPIEL GEGEN DIE TSG HOFFENHEIM
27.01.26 von Marcel Kuhnt | 5 Min
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Heimniederlage im Nachholspiel: Der SV Werder Bremen verliert gegen die TSG Hoffenheim mit 0:2 (0:1). Für die Gäste trafen Alexander Prass (44.) und Grischa Prömel (54.). Der Spielbericht.
HALBZEIT 1Backhaus beim Distanzschuss von Prass chancenlos
Cheftrainer Horst Steffen musste gegen die TSG seine Startelf im Vergleich zum Leverkusen-Spiel auf vier Positionen umbauen. Neben dem gelbgesperrten Marco Friedl fehlte unteranderem auch Amos Pieper, der sich am letzten Wochenende eine Fleischwunde am Knie zugezogen hat. Dadurch rückte Senne Lynen in die ungewohnte Position in der Dreierkette. Neben Jovan Milošević, der sein Startelf-Debüt für den SVW feierte, waren Olivier Deman, Julian Malatini und Cameron Puertas neu von Beginn an dabei.
Keine 60 Sekunden waren im Weserstadion gespielt, als Justin Njinmah erstmals zum Abschluss kam. Nach einer schnellen Umschaltsituation kam der Offensivspieler im Strafraum zum Schuss, setzte ihn jedoch neben das Gehäuse von Oliver Baumann. Mio Backhaus musste in der 9. Minute erstmals eingreifen. Nach einer Ecke kam Andrej Kramaric zum Kopfball, doch Backhaus war auf dem Posten. Ansonsten war es zunächst ein ereignisarmes Spiel zwischen dem SVW und der TSG. Die Grün-Weißen standen in der Defensive kompakt und versuchten über Konter gefährlich zu werden.
Beide Teams waren quasi schon in den Kabinen, da gingen die Gäste aus dem Kraichgau in Führung. Nach einem schnell ausgeführtem Einwurf spielte Wouter Burger den Ball auf Kramaric, der an der Strafraumkante auf Alexander Prass ablegte. Aus 20 Metern schoss der Österreicher den Ball in den Winkel – keine Abwehrchance für Backhaus (44.)
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HALBZEIT 2Dreifacher VAR: Rote Karte, Gegentor, Abseitstor
Die Anfangsphase der zweiten Hälfte begann wild. Hoffenheims Burger traf an der Mittellinie Puertas, woraufhin Schiedsrichter Frank Willenborg ihm die Gelbe Karte zeigte (49.). Da Burger mit offener Sohle in den Zweikampf ging, meldete sich der VAR. Nach Ansicht der Bilder revidierte Willenborg seine Entscheidung und gab die Rote Karte. Die aufkommende Euphorie im Weserstadion erstickten die Gäste wenige Augenblicke nach dem Platzverweis. Nach einem Freistoß setzte sich Grischa Prömel im Strafraum durch und traf für Hoffenheim (54.). Der Treffer wurde zwar nochmals überprüft, doch er wurde nicht zurückgenommen.
Anders auf der gegenüberliegenden Seite: Nach einer Flanke legte Malatini den Ball auf Yukinari Sugawara ab, der aus fünf Metern zum Schuss kam. Romano Schmid lenkte diesen Schuss am zweiten Pfosten per Hacke ins Tor ab. Da Schmid dabei im Abseits stand, wurde dieser Treffer korrekterweise vom VAR einkassiert (63.).
Mit einem Spieler mehr auf dem Platz versuchte Werder im Anschluss weiterhin das Ruder rumzureißen. Das Team von Cheftrainer Horst Steffen fand jedoch keine weitere Lücke mehr in der Hoffenheimer Defensive - trotz vielerlei Abschlüsse vor allem in der Schlussphase der Begegnung. Somit blieb es beim 0:2 aus Werder-Sicht.
Für den SV Werder geht es am kommenden Samstag, 31.01.2026, mit einem weiteren Heimspiel weiter. Um 15.30 Uhr ist Borussia Mönchengladbach im Weserstadion zu Gast.
Statistik
SV Werder: Backhaus – Malatini (76. Topp), Lynen, Coulibaly – Sugawara, Stage, Deman (59. Mbangula) – Puertas (76. Čović) , Schmid – Milošević, Njinmah (59. Grüll)
TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranác, Hajdari, Bernardo – Prömel, Avdullahu, Burger – Kramaric (59. Kabak), Lemperle (76. Moerstedt), Prass (90.+6 Akpoguma)
Tore: 0:1 Prass (44.), 0:2 Prömel (54.)
Gelbe Karten: Milošević, Stage / Baumann, Prömel
Rote Karte: Burger
Schiedsrichter: Frank Willenborg
Zuschauer: 39.500 (ausverkauft)
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