Dank vieler Schultern voll auf Kurs
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM NACHHOLSPIEL GEGEN DIE TSG HOFFENHEIM
27.01.26 von Fiona John | 3 Min
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Die Hinrunde abschließen, zu den anderen Teams aufschließen. Am Dienstagabend, 27.01.2026, 20.30 Uhr (live bei Sky und im Liveticker auf WERDER.DE), findet im Weserstadion das Nachholspiel des 16. Spieltags gegen die TSG Hoffenheim statt. Während der SV Werder den ersten Sieg in 2026 einfahren will, möchte die TSG in diesem Kalenderjahr weiter ungeschlagen bleiben. Die Zahlen, Daten und Fakten zum Gegner aus dem Kraichgau.
Vom Tabellenkeller auf Champions-League-Kurs: Hoffenheim gewann zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die ersten drei Bundesliga-Spiele in einem neuen Kalenderjahr. Nur in ihrer Premierensaison 2008/09 hatte die TSG nach 19 Bundesliga-Spieltagen mehr Punkte auf dem Konto (39) als im laufenden Spieljahr (36). Die Kraichgauer können im Nachholspiel diese Rekordmarke egalisieren. Zu Saisonbeginn hatte wohl so gut wie niemand mit einer solchen Entwicklung gerechnet, schließlich schaffte das Team von Coach Christian Ilzer 2024/25 als 15. der Tabelle nur knapp den Klassenerhalt. Nun steht die TSG auf Rang 3 und ist ein ernsthafter Kandidat für die Champions League.
Defensives Spitzenteam: In der letzten Saison kämpfte die TSG mit großen Sorgen in der Defensive und kassierte 68 Gegentore – nur Absteiger Kiel musste den Ball noch häufiger aus dem eigenen Kasten holen. Auch in dieser Spielzeit gab es hinten zunächst Probleme: In den ersten sechs Partien gab es zwölf Gegentreffer und kein Zu-Null-Spiel. In der Länderspielpause im Oktober fand das TSG-Trainerteam dann aber auch hier einen Schlüssel: Kein Team kassierte seit dem 7. Spieltag weniger Gegentore als die TSG (10), die vier Mal zu Null spielte. Über die komplette Saison stellt Hoffenheim mit 22 Gegentreffern mittlerweile die drittbeste Defensive.
Offensiv wie Defensiv: Offensiv läuft es bei der TSG genauso erfolgreich. Mit 38 erzielten Treffern belegen die Hoffenheimer ebenfalls Rang 3 im Ligavergleich. Nur der FC Bayern (72) und Eintracht Frankfurt (39) trafen noch häufiger. Gemessen am xGoals-Wert (29,16) hat Hoffenheim deutlich mehr Tore erzielt als zu erwarten war. Für einen Treffer brauchen die Kraichgauer nur sieben Abschlüsse, von ihren 30 erspielten Großchancen, verwerteten sie mit 56,7% mehr als die Hälfte. 33 ihrer 38 Tore erzielten sie aus dem Spiel heraus, nur der FCB ist in dieser Statistik noch erfolgreicher. Die übrigen fünf Treffer fielen nach Standardsituationen, wobei die TSG genau wie der SVW noch auf ein Tor im Anschluss an einen Eckball wartet.
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Teamarbeit: Einen Top-Torjäger kann die TSG in dieser Saison noch nicht ausmachen, denn mit Andrej Kramarić, Fisnik Asllani und Tim Lemperle stehen gleich drei Profis mit sechs Treffern da. Auf das Trio folgen Grischa Prömel (5) und Wouter Burger (4). Letzterer ist mit fünf Torvorbereitungen bester Vorlagengeber und teilt sich mit Kramarić und Asllani (alle jeweils 9) Platz 1 in der internen Scorerliste.
Kein Coufal: Die Ilzer-Elf legt mit 123,63 km pro Spiel nicht nur die zweitmeiste Laufdistanz zurück (die Bayern-Profis laufen 0,24 km mehr), sondern zieht pro Spiel auch die meisten Sprints (183). Die Kraichgauer kommen zudem auf 764 intensive Läufe pro Partie – ebenfalls Spitzenwert der Liga. Eine entscheidende Rolle nimmt dabei Neuzugang Vladimir Coufal ein. Der Außenverteidiger kam in allen 18 Bundesliga-Partien der TSG zum Einsatz und spulte dabei mit 213,2 km und 409 Sprints so viele Läufe ab wie kein anderer seiner Teamkollegen.
Gesunde Härte – meistens Fair: Die TSG kommt im Schnitt auf 51,7% Ballbesitz und gewinnt 48,7% ihrer Zweikämpfe. In den 18 gespielten Partien begingen die Hoffenheimer so viele Fouls am Gegner (252) wie kein anderes Team, unfair spielten sie dabei aber selten. 36 Gelbe Karten sahen Albian Hajdari, Ozan Kabak und Co., einen Platzverweis gab es in dieser Saison noch nicht. Mit 14 Handspielen führen die Kraichgauer den Ligavergleich allerdings an.
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