Mutmacher für die bevorstehende Aufgabe
DER NACHBERICHT ZUR NIEDERLAGE GEGEN DEN FC BAYERN
16.02.26 von Colin Hüge | 3 Min
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Trotz der 0:3-Heimniederlage gegen Ligaprimus Bayern München zeigten die Grün-Weißen eine Vorstellung, die Mut für die bevorstehenden Partien macht. Dabei ging Werders neuer Cheftrainer Daniel Thioune bei seiner Heimspielpremiere mit positiver Energie am Spielfeldrand voran, um nicht nur die eigenen Schützlinge anzuzünden. Ein Nachbericht.
Energiegeladen, motivierend und emotional – so sah man Werders neuen Cheftrainer Daniel Thioune bei seiner Heimspielpremiere im Weserstadion am Seitenrand immer wieder seine Jungs nach vorne peitschen. „Ich habe versucht, voranzugehen und wollte das auf die Mannschaft übertragen. Und die Jungs haben auch immer wieder eigene Energie-Momente im Spiel gezeigt“, erläutert der 51-Jährige.
Denn die Grün-Weißen sollten gegen den Rekordmeister aus München „jeden Zweikampf persönlich nehmen“, so der klare Auftrag Thiounes. „Den einen oder anderen haben wir vielleicht zu persönlich genommen. Das war unglücklich von uns“, gibt er mit Blick auf das Foulspiel Senne Lynens im Strafraum an Lennart Karl zu. Der folgende Strafstoß durch Harry Kane führte zum 0:1 aus Werder-Sicht (22.).
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Nur drei Zeigerumdrehungen später war der Doppelschlag für die Münchener, abermals durch den englischen Top-Torjäger, perfekt. Doch die Thioune-Elf zeigte eine Haltung, die dem Chefcoach gefiel: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sich wehrt und auch Möglichkeiten sucht. Was uns fehlte, war das Finalisieren.“ Eine dieser Möglichkeiten war die von Startelf-Rückkehrer Felix Agu, der in der 40. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer von der linken Strafraumkante nur knapp den rechten Torpfosten verfehlte.
Auch nach dem Seitenwechsel ergaben sich Möglichkeiten zum Anschluss. Nachdem Marco Grüll zunächst nach einer Hereingabe nur den Torpfosten traf (47.), landet die zweite Welle von Justin Njinmah in den Armen vom eingewechselten Jonas Urbig im Bayern-Kasten. Auch Romano Schmid scheiterte in der Box am FC-Schlussmann (64.). „Wenn man mit einem 0:2 gegen Bayern in die Kabine geht, dann kann es auch schnell mal eine Reise geben. Bei uns war das nicht so, stattdessen hat dieses eine Tor, dieser Funke gefehlt, um das Stadion nochmal anzuzünden“, blickt Thioune auf diese Momente zurück.
Statt dem Werder-Funken macht Leon Goretzka mit dem 3:0 aus Münchener Sicht den Deckel drauf (70.). Trotz der Niederlage machen vor allem der Einsatz sowie die erspielten Möglichkeiten gegen den Rekordmeister Hoffnung für die kommende Aufgabe auf St. Pauli, was auch die Fans honorierten. „Die Fans merken, wenn sich eine Mannschaft auf dem Platz zerreißt. Das brauchen die Jungs, diesen Dosenöffner, und der soll am besten jetzt im kommenden Spiel passieren. Da werden wir hart und intensiv an den Inhalten arbeiten.“
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