"Mussten alle Parteien mit einbeziehen"

TAREK BRAUER & FRITZY KROMP ZUR SPIELABSAGE DER WERDERFRAUEN

16.02.26 von Moritz Studer & Marcel Kuhnt | 2 Min

Das Google Pixel Frauen-Bundesliga-Spiel der WERDERFRAUEN gegen Tabellenführer Bayern München musste aufgrund der Witterungsverhältnisse und der daraus resultierenden Unbespielbarkeit des Platzes kurzfristig abgesagt werden. Cheftrainerin Fritzy Kromp und Geschäftsführer Organisation & Personal Tarek Brauer äußerten sich anschließend über den Prozess der Entscheidungsfindung.

Cheftrainerin Fritzy Kromp: „Heute Mittag haben die Schiedsrichterinnen und beide Vereinsseiten mitgetragen, dass der Platz bespielbar ist. Nachdem zwischen 13 und 16 Uhr nochmal wahnsinnig viel Niederschlag runterkam, hat sich die Situation nochmal verändert und musste neu bewertet werden. Weil wir auch mit dem DFB in Frankfurt im Austausch waren, hat es bis zur endgültigen Absage eine Weile gedauert, weil wir natürlich alle Parteien mit einbeziehen mussten.“

Tarek Brauer, Geschäftsführer Organisation & Personal: „Die Spielabsage liegt darin begründet, dass am Nachmittag eine Schneemenge gefallen ist, die so nicht vorhergesagt war. Nach meinem Kenntnisstand waren sieben Liter prognostiziert. Am Ende sind es 17 Liter pro Quadratmeter geworden. Das hat die Situation grundlegend verändert. Im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel ist die Grundsituation auch anders. Dort hatten wir Schnee und Eis auf den Zuschauerrängen, weshalb frühzeitig klar war, dass das Spiel nicht stattfinden kann. Beim heutigen Spiel war es die Wettersituation, die so nicht vorhersehbar war. Grundsätzlich wollten wir die Partie durchführen. Bis mittags waren die Aussichten besser und wir hatten viele engagierte Menschen, die alles reingeworfen haben, damit das Match stattfinden kann. Am Ende war es höhere Gewalt. Es tut uns allen unfassbar leid – gerade auch für die Zuschauer*innen.“

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