"Auftrag erfüllt" – Thiounes Blick in die Zukunft
CHEFTRAINER DANIEL THIOUNE IN EINER MEDIENRUNDE MIT DEN JOURNALIST*INNEN
10.05.26 von Moritz Studer | 3 Min
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In dem Moment als der SV Werder sicher als Bundesligist für die Saison 2026/27 feststand, waren die Grün-Weißen gerade auf ihrer Rückreise aus Sinsheim in Bremen gelandet. Während des Flugs informierte der Pilot seine Passagiere über den Spielstand in Wolfsburg, wo die Niederlage des VfL gegen Bayern München den Bremer Klassenerhalt besiegelte. Am Tag danach zeigt sich Cheftrainer Daniel Thioune erleichtert, wirft aber gleichzeitig einen Blick voraus.
Werder war im Winter in eine Negativspirale geraten, durch die der Verein Ende Februar bis auf den 17. Tabellenplatz abrutschte. Bereits zuvor hatte Daniel Thioune den Platz auf der Trainerbank mit dem Ziel übernommen, den Klassenerhalt zu erreichen. „Ich würde sagen: Auftrag erfüllt“, sagt der 51-Jährige in einer Medienrunde am Sonntagvormittag. „Wir haben gesagt, dass es bis zum Ende gehen wird, nun ist es schon eine Woche vorher entschieden.“
Sicherlich wäre der SV Werder den entscheidenden Schritt mit Zählbarem bei der TSG Hoffenheim schon am Vortag gerne selbst gegangen. Letztlich erarbeiteten sich die Grün-Weißen die weitere Bundesliga-Spielzeit trotz der 0:1-Niederlage im Kraichgau selbst. „Wir waren“, so Thioune, „an diesem Wochenende zwar auf die Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen, unsere Punkte mussten wir uns vorher aber alle einzeln verdienen.“
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Damit hat der Fußball-Lehrer auch Werbung für sich selbst gemacht. Sein Engagement beim SVW ist seine erste Station im Fußball-Oberhaus, die für ihn auch über die laufende Spielzeit hinaus fortgesetzt werden soll. „Ich habe mir die Chance verdient, mit der Mannschaft und in der 1. Liga zu arbeiten – es ist so definiert, dass ich auch ab dem 1.7. hier Übungsleiter sein darf“, sagt er. „Ich war der richtige Trainer für die Situation und jetzt gibt es die Riesenchance, etwas entwickeln zu können.“
Denn in den vergangenen Wochen konzentrierte sich der Ex-Profi darauf, die Mannschaft vor allem defensiv zu stabilisieren. Für die kommende Spielzeit nimmt sich Thioune nun weitere Lernziele vor. Zudem wird es alleine aufgrund der vielen Leihspieler zwangsweise Veränderungen im Kader geben. „Es geht aber nicht nur um neue Spieler, sondern auch darum, dass die Spieler im Kader ihr Potential ausschöpfen – trotzdem wird es sicherlich mehr als nur drei, vier Veränderungen geben“, verrät Thioune. „Wir wollen auch dahin kommen, dass wir aus wenig Spiele gewinnen können und nicht wie gestern durch eine Unachtsamkeit auf die Verliererstraße geraten. Wenn man mir die Zeit gibt, glaube ich, dass wir viele Schritte machen können.“
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