"Freue mich darauf, das Weserstadion zu erleben"

WERDER-NEUZUGANG KENNY QUETANT IM INTERVIEW

07.05.26 von Colin Hüge | 3 Min

Ein junger Mann mit geflochtenen Haaren und einer Kettenhalskette, der ein dunkles Sporttrikot trägt, steht mit verschränkten Armen vor einem schattigen grünen Hintergrund.

Kenny Quetant ist der erste Sommer-Neuzugang des SV Werder für die Saison 2026/27. Der 19-jährige Franzose wechselt vom Le Havre AC an die Weser. Im WERDER.DE-Interview stellt sich der junge Stürmer selbst vor und erzählt u.a., was ihm bereits jetzt an Bremen und Werder gefällt.

WERDER.DE: Moin Kenny, wir freuen uns, dass du da bist! Warum hast du dich für einen Wechsel zu Werder Bremen entschieden?

Kenny Quetant: Hallo zusammen, ich freue mich sehr hier zu sein. Ich habe mich dazu entschieden zu Werder zu kommen, weil ich mich weiterentwickeln möchte. Ich möchte dem Klub helfen und hoffe, dass ich so gut wie möglich dazu beitragen kann, die Ziele des Vereins zu erreichen.

WERDER.DE: Du hast dich bewusst für einen Wechsel ins Ausland entschieden. Was macht die Bundesliga für dich attraktiv und was weißt du über den deutschen Fußball?

Kenny Quetant: Ich habe mich dazu entschieden in die Bundesliga zu gehen, weil ich die Bundesliga sehr viel schaue. Mir gefällt es, wie in Deutschland Fußball gespielt wird. Es ist eine Art von Fußball, die sehr offensivorientiert ist. Ich möchte viele Tore erzielen und genau das sehe ich im Bundesligafußball.

WERDER.DE: Du hast zuletzt bei Le Havre AC gespielt. Le Havre liegt an der französischen Nordseeküste. Der SV Werder ist für seine Lage des Stadions direkt an der Weser bekannt. Was sind deine ersten Eindrücke von Bremen?

Kenny Quetant: Ich schaue sehr häufig die Spiele von Werder Bremen und habe dadurch schon gesehen, wo das Weserstadion liegt. Es gefällt mir sehr. Jetzt freue ich mich darauf zu erleben, wie es sein wird, hier im Weserstadion zu spielen!

WERDER.DE: Du bist in Le Havre eine der renommiertesten Talentschmieden durchlaufen. Vor dir waren u.a. auch Paul Pogba und Dimitri Payet dort. Was ist dort besonders in der Ausbildung?

Kenny Quetant: Seitdem ich 13 Jahre alt bin, hat mir der Klub bis jetzt sehr viel mitgegeben. Ich habe den Willen zu gewinnen von dort mitgenommen und habe darüber hinaus sehr viel für mein Leben gelernt.

Ein junger Mann mit geflochtenen Haaren und einem schwarzen Hemd steht lächelnd vor einem Hintergrund aus verschwommenen vertikalen architektonischen Linien.
Kenny Quetant hat sich bereits einen ersten positiven Eindruck von Werder und der Stadt Bremen verschafft (Foto: W.DE).

WERDER.DE: Hast du selbst ein Vorbild, an welchem du dich auf deinem bisherigen Weg orientiert hast, und wie würdest du dich selbst als Spielertyp beschreiben?

Kenny Quetant: Zuerst war in meiner Kindheit Karim Benzema eines meiner Vorbilder. Er ist es auch heute noch. Dann kam Kylian Mbappé dazu. Ich selbst sehe mich als einen Fußballer, der immer nach vorne arbeitet und versucht Tore zu erzielen.

WERDER.DE: Im Winter hast du in Le Havre den Sprung in den Profikader geschafft. Wie blickst du auf deine ersten zehn Ligue-1-Spiele zurück?

Kenny Quetant: Mein Profidebüt war im Coupe de France. Ich habe die ersten Spiele alle sehr genossen und konnte in der französischen Liga auch schon mein erstes Tor vor den ganzen Fans und meiner Familie erzielen. Das hat mich sehr gefreut. Es war sehr aufregend und eine tolle Erfahrung.

WERDER.DE: Du verlässt mit dem Wechsel auch dein gewohntes Umfeld. Was brauchst du, um dich in deiner neuen Heimat wohlzufühlen?

Kenny Quetant: Ich habe vor einem Monat schon ein mal Bremen besucht und habe mir die Stadt angeschaut. Bremen hat mir sehr gefallen. Natürlich muss ich nun in der Mannschaft ankommen und mein eigenes Zuhause hier finden, aber mein erster Eindruck von Bremen ist sehr gut.

WERDER.DE: Vielen Dank! Merci beaucoup!

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