„Ich liebe es, Vollgas zu geben!“
WERDERFRAUEN-NEUZUGANG ELENA DHONT IM INTERVIEW
09.07.26 von Noah Kerndt | 3 Min
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Mit Elena Dhont begrüßen die WERDERFRAUEN ihren zweiten belgischen Neuzugang innerhalb weniger Tage. Im Interview spricht die 28-Jährige über ihre ersten Eindrücke von Bremen, ihre Rolle im jungen Team und warum sie sich auf den intensiven Fußball in der Google Pixel Frauen-Bundesliga freut.
WERDER.DE: Moin Elena, nach zwei Jahren in Italien wechselst du von US Sassuolo zu den WERDERFRAUEN. Wie groß ist die Vorfreude auf das neue Kapitel?
Elena Dhont: Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Werder hat dieselben Farben wie mein ehemaliger Verein, da fühle ich mich direkt wohl.
WERDER.DE: Vergangene Woche hat Luna Vanzeir, die du bereits gut aus der belgischen Nationalmannschaft kennst, ebenfalls bei Werder unterschrieben. Habt ihr euch vor deinem Wechsel über Werder ausgetauscht?
Elena Dhont: Ja, wir hatten Kontakt. Luna hat mir erzählt, dass Werder ein toller, familiärer Verein ist, der sie sehr warm empfangen hat. Das hat mir ein super Gefühl gegeben, ich bin sehr froh, dass sie ebenfalls hier unterschrieben hat.
WERDER.DE: Wie sind deine ersten Eindrücke von Werder und der Stadt Bremen?
Elena Dhont: Ich komme aus Gent und habe vorher gegoogelt, was Bremen für eine Stadt ist. Dort stand, dass Gent und Bremen sich ähneln. Das hat mich gefreut. Meine Mama und ich waren schon etwas Essen und spazieren, Bremen ist eine schöne Stadt!
WERDER.DE: Nur das Bremer Wetter hat nicht ganz mitgespielt...
Elena Dhont: Auf dem Weg aus Belgien nach Bremen hatte ich eine kurze Hose an und dachte mir: Oh, es ist kalt hier! Meine Mama hat sich eine neue Jacke gekauft, weil sie keine dabei hatte (lacht).
WERDER.DE: Du hast bereits in Belgien, den Niederlanden und Italien gespielt. Welches der Länder hat dich am meisten geprägt?
Elena Dhont: Ich denke alle drei auf ihre eigenen Weisen. Ich habe ein paar Dinge aus den verschiedenen Ländern und Kulturen für mein Leben mitgenommen, das war ein guter Mix für mich.
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WERDER.DE: Als nächstes wartet die Google Pixel Frauen-Bundesliga auf dich. Was erwartest du vom deutschen Fußball?
Elena Dhont: Ich denke, dass es eine sehr physische Liga ist, in der fast alle Teams auf Augenhöhe agieren. Ich freue mich schon darauf, mich mit den anderen Teams zu messen.
WERDER.DE: Mit Twente Enschede bist du Meister und Pokalsiegerin geworden. Die WERDERFRAUEN erleben diesen Sommer einen großen Umbruch, mit 28 Jahren gehörst du nun zu den erfahrensten Spielerinnen im Team. Kannst du deine Erfahrungen an die jüngeren Spielerinnen weitergeben?
Elena Dhont: Ich habe gehört, dass wir viele junge Spielerinnen haben. Ich werde ihnen so viel helfen, wie ich kann, damit wir als Team besser werden.
WERDER.DE: Wie würdest du dich selbst als Spielertyp beschreiben?
Elena Dhont: Ich bin eine schnelle Spielerin, die gerne Vorlagen gibt und Tore erzielt. Ich versuche immer dem Team mit meiner Technik zu helfen. Ich bin eine Teamplayerin und liebe es, Vollgas zu geben!
WERDER.DE: Viel Erfahrung bringst du auch aus der belgischen Nationalmannschaft mit, für die du bereits 51 Spiele bestritten hast. Was bedeutet es dir, für dein Heimatland aufzulaufen?
Elena Dhont: Es bedeutet mir jedes Mal sehr viel. Es ist immer besonders, für Belgien aufzulaufen und sein Land zu repräsentieren.
WERDER.DE: Hinter den WERDERFRAUEN liegt eine Rekordsaison, was sind deine persönlichen Ziele für die kommende Spielzeit?
Elena Dhont: Ich möchte wichtig für das Team sein und mich hier heimisch fühlen. Ich hoffe, dass wir uns als Team entwickeln und unser Bestes geben, um die vergangene Saison zu wiederholen oder sogar zu übertreffen.
WERDER.DE: Vielen Dank für das Gespräch und einen guten Start in Bremen. Wir freuen uns, dass du bei uns bist, Elena!
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