Schmetgens feiert Finaleinzug, Čović und Šimić scheitern
DREI WERDERANER BEI DER U19-EUROPAMEISTERSCHAFT
08.07.26 von Noah Brodersen | 3 Min
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Mick Schmetgens ist mit der deutschen Nationalmannschaft ins Finale der U19-Europameisterschaft 2026 in Wales eingezogen. Der Innenverteidiger setzte sich mit seinen Kollegen am Mittwochabend mit 2:1 (1:1) gegen die Ukraine durch. Im Endspiel trifft die DFB-Elf nun auf Spanien, das zuvor Patrice Čović und Karlo Šimić durch ein souveränes 3:0 (1:0) aus dem Turnier werfen konnte.
Wie schon in den ersten beiden Gruppenspielen stand Schmetgens als Teil der deutschen Viererkette gegen die Ukraine in der Startformation. Von Beginn an überließ der Sieger der Gruppe B dem DFB den Ball. Beide Teams taten sich über weite Strecken der ersten Hälfte schwer, Chancen zu kreieren. Während Deutschland offensiv zumindest ansatzweise für Gefahr sorgte (26./34.), ließ die Abwehrreihe um Schmetgens lange gar keine Gelegenheit zu. Dann zeigte sich Vitaliy Hlyut im Angriff der Ukraine allerdings eiskalt und köpfte die Mannschaft von Dmytro Mikhailenko mit dem ersten Torschuss in Front (43.). Die Antwort der deutschen U19 ließ jedoch nicht lange auf sich warten – noch vor der Pause stellte Otto Stange auf 1:1 (45.+1).
Im zweiten Durchgang bot sich dann Schmetgens selbst auf einmal die Chance zur Führung. Der Innenverteidiger wurde jedoch von einem abgefälschten Eckball am zweiten Pfosten überrascht und setzte den Ball knapp neben das Tor (47.). Der DFB verzeichnete nach Wiederanpfiff die besseren Chancen, Moritz Reimers (53.), Stange (57.) sowie Mirza Catovic (77.) zielten aber zu ungenau. Für den vielumjubelten Siegtreffer sorgte schließlich Francis Onyeka, der den DFB in der Nachspielzeit per Direktabnahme ins Finale schoss (90.+1).
Kroatien unterliegt trotz Aktivposten Čović und Joker Šimić
Im zweiten Halbfinale traf Kroatien zuvor auf Spanien. Patrice Čović agierte dabei von Beginn an als linker Part der drei zentralen Mittelfeldspieler im 4-3-2-1-System von Trainer Siniša Orešcanin. In seiner Rolle sammelte der 19-Jährige zahlreiche Ballkontakte und schob viele Angriffe der Kockasti an. So auch in der 8. Spielminute, als der Offensivakteur auf der Außenbahn durchbrach und den mitgelaufenen Lovro Chelfi mit seiner flachen Hereingabe nur knapp verpasste. Dennoch war Kroatien vor allem defensiv gefordert und musste noch in der Anfangsphase den Rückstand durch Xavi Espart hinnehmen (12.). Im weiteren Spielverlauf konnten sich die Osteuropäer zwar etwas mehr aus dem Druck der Iberer befreien, insgesamt blieben die Spanier allerdings das gefährlichere Team. Besonders kurz vor Ende des ersten Durchgangs konnte sich die Orešcanin-Elf glücklich schätzen, dass Hugo Lopez (41.) und Espart (42.) das 2:0 verpassten.
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Den zweiten Treffer legte La Furia Roja im Anschluss an den Seitenwechsel jedoch schnell nach. Infolge eines überragenden Zuspiels von Real Madrid-Profi Thiago Pitarch erhöht Jorge Salinas im Nachschuss für seine Farben (54.). Auf der anderen Seite waren die Vatreni um eine Antwort bemüht. Doch sowohl Čović, der per Freistoß den ersten Torschuss der Kroaten abgab (65.), als auch dem kurz nach der Stundenmarke eingewechselten Karlo Šimić gelang es nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen. So waren es schlussendlich wieder die Spanier, die in Person von Ousmane Diallo für die Entscheidung sorgten (83.).
Trotz der Niederlage können sich Čović, Šimić & Co. durch den Halbfinaleinzug über die Qualifikation für die im kommenden Sommer ausgetragene U20-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan freuen. Für Spanien und Deutschland steht hingegen erst einmal am Samstag, 11.07.2026, um 20.00 Uhr das Finale der Europameisterschaft 2026 an.
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