Werder darf vom Pokal Final4 träumen
Nach 3:2 gegen Duda und Co. im Viertelfinale gegen Drittligist Velbert II
29.08.26
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Der SV Werder darf im Tischtennis-Pokal von der zweiten Final4-Teilnahme in Folge träumen. Beim Pokal Grand Opening in Nürnberg gewannen die Grün-Weißen das umkämpfte Achtelfinalduell zweier Meisterschafts-Halbfinalisten der vergangenen Saison mit dem TTC Schwalbe Bergneustadt 3:2 Dadurch bietet sich Bremen am Sonntag (15.00 Uhr/Livestream bei Dyn) im Viertelfinale gegen Drittligisten Union Velbert II (3:2 gegen ASC Grünwettersbach II) die sehr große Chance auf den zweiten Einzug in die Endrunde in drei Spielzeiten nacheinander.
Wie schon bei den beiden bisherigen Erfolgen in der neuen Bundesliga-Saison machte die Mannschaft von Trainer Cristian Tamas ihren Erfolg durch das Doppel Mattias Karlsson/Irvin Bertrand perfekt. Karlsson und zuvor Kirill Gerassimenko hatten im vorherigen Spielverlauf einen 0:1-Rückstand in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung gedreht. Danach jedoch musste sich Gerassimenko ebenso dem Bergneustädter Vize-Europameister Benedikt Duda geschlagen geben wie Bertrand im Auftakteinzel.
„Das war“, fasste Tamas nach dem dritten Erfolg von Karlsson/Bertrand im dritten Pflichtdoppel der Saison mit 3:1 gegen Adrien Rassenfosse/Romain Ruiz das Match zusammen, „das erwartet schwere Stück Arbeit. Wir wussten schon vorher, dass es gegen Duda sehr schwer werden kann. Aber uns war auch klar, dass wir ein gutes Doppel haben und sind froh, dass sich diese Zuversicht bestätigt hat.“
Manager Sascha Greber richtete den Blick unterdessen schon auf das „David gegen Goliath“-Duell gegen Velbert: „Wir können und wollen die Favoritenrolle gar nicht wegreden. Aber wir sind weit davon entfernt, schon für das Halbfinale zu planen. Alles muss erst einmal gespielt werden. Außerdem spüren wir nach vier Spielen in 13 Tagen zunehmend Müdigkeit. Das macht es auch gegen Velbert schwer.“
Im Falle eines Pflichterfolgs gegen die Westdeutschen würde Werder zum achten Mal im Pokal zu den besten vier Mannschaften gehören. 2018/19 stand Bremen zum dritten und bislang letzten Mal im Endspiel. In der vergangenen Saison waren Karlsson und Co. im Achtelfinale beim damaligen Cupverteidiger TTF Liebherr Ochsenhausen ausgeschieden. (Foto: Werder Bremen)
Pokal Grand Opening in Nürnberg, Achtelfinale
Werder Bremen – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:2
Irvin Bertrand – Benedikt Duda 0:3 (5:11, 9:11, 5:11)
Kirill Gerassimenko - Adrien Rassenfosse 3:2 (6:11, 11:7, 4:11, 11:3, 14:12)
Mattias Karlsson – Romain Ruiz 3:1 (11:5, 5:11, 11:5, 11:9)
Gerassimenko – Duda 1:3 (6:11, 6:11, 11:8, 6:11)
Karlsson/Bertrand – Rassenfosse/Ruiz 3:1 (11:6, 11:8, 9:11, 11:6)
Nächstes Spiel:
Pokal Grand Opening, Viertelfinale
30. August (Sonntag/15.00 Uhr):
Werder Bremen - Union Velbert II
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