Werders Traumstart dank Doppelstärke perfekt
Trotz Gerassimenkos Nullnummer durch 3:2 in Grenzau vorerst in der Spitzengruppe
23.08.26
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Dank seiner abermaligen Doppelstärke kann der SV Werder in der Tischtennis-Bundesliga wie vor Jahresfrist einen Traumstart feiern. Beim 3:2 der Grün-Weißen im zweiten Saisonspiel beim TTC Zugbrücke Grenzau machten Mattias Karlsson und Irvin Bertrand wie schon zu Wochenbeginn beim Auftaktsieg gegen den Final4-Rivalen TTC Fulda-Maberzell den Erfolg perfekt. Bremen kann nach seinem vierten Sieg gegen die Westerwälder in Serie unabhängig von den anstehenden Topspielen gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf (Mittwoch/18.30 Uhr) und am 1. September (Dienstag/18.00 Uhr/beide im Livestream bei Dyn) bei Triple-Gewinner 1. FC Saarbrücken-TT die höheren Tabellenregionen ins Visier nehmen.
Auf Karlsson und Bertrand war im Westerwald nicht nur im Doppel Verlass: Beide punkteten auch in ihren Einzelmatches und sprangen somit insgesamt für Kirill Gerassimenko und den für den Kasachen eingewechselten Marcelo Aguirre in die Bresche, deren Rückkehr an ihre frühere Wirkungsstätte unter keinem guten Stern stand.
„Wir sind sehr froh, dass wir mit zwei Siegen gestartet sind. Das ist bei unserem schweren Auftaktprogramm sehr wichtig“, bewertete Werders Trainer Cristian Tamas die erfolgreiche Dienstreise.
Karlsson/Bertrand, mit drei Siegen in vier Spielen bereits in der zurückliegenden Spielzeit das Top-Duo im deutschen Oberhaus, erwiesen sich bei der Entscheidungsfindung für das Duell der Auftaktsieger (Grenzau gewann zum Saisonstart 3:2 beim Post SV Mühlhausen) einmal mehr als Bank: Gegen das TTC-Paar Martin Allegro/Maciej Kubik setzten sich die Bremer insgesamt ungefährdet vier Sätzen durch. „Es ist gut und gibt auch Selbstvertrauen, dass unser Doppel wirklich zuverlässig funktioniert“, meinte Bremens Teammanager Sascha Greber.
Bertrand hatte seinem Team bereits einen Auftakt nach Maß beschert. Gegen Grenzaus taiwanischen Spitzenspieler Feng Yi-Hsin ließ sich der Franzose von einem 0:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe und drehte das Match in seiner typisch stoischen Manier noch zur ersten Führung der Gäste. „Ich hatte erst Probleme beim Aufschlag, aber nach dem Gewinn des dritten Satzes habe ich mit immer mehr Selbstbewusstsein immer besser gespielt“, sagte Bertrand am Dyn-Mikrofon über sein wichtiges Break.
Die Gelegenheit zur Vorentscheidung für Werder ließ Gerassimenko aus. Der Ex-Grenzauer musste sich Allegro unerwartet und dazu auch ausgesprochen deutlich ohne Satzgewinn geschlagen geben.
Auch Bremens zweite Führung durch Karlsson einkalkulierten Erfolg im dritten Einzel gegen Kubik bedeute danach noch nicht den vorentscheidenden Schritt zum zweiten Saisonsieg. Aguirre, 2019 zusammen mit Gerassimenko 2019 von der Zugbrücke an die Weser gekommen, konnte vor seinem ehemaligen Publikum gegen Feng keinen Überraschungseffekt landen und musste nach vier Sätzen den nochmaligen Ausgleich der Hausherren quittieren.
Anschließend jedoch schlug die Stunde der Bremer Doppel-Spezialisten. (Foto: Werder Bremen)
Tischtennis-Bundesliga, 2. Spieltag
TTC Zugbrücke Grenzau - Werder Bremen 2:3
Feng Yi-Hsin – Irvin Bertrand 2:3 (11:2, 11:8, 9:11, 9:11, 6:11)
Martin Allegro – Kirill Gerassimenko 3:0 (11:7, 11:6, 11:4)
Maciej Kubik - Mattias Karlsson 0:3 (7:11, 6:11, 9:11)
Feng – Marcelo Aguirre 3:1 (11:8, 10:12, 11:6, 11:6)
Allegro/Kubik – Karlsson/Bertrand 1:3 (8:11, 6:11, 11:6, 10:12)
Nächstes Spiel (3. Spieltag)
26. August (Mittwoch/18.30 Uhr):
Werder Bremen – Borussia Düsseldorf
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