German Open aus Sicht der Werderaner

Kirill Gerassimenko erreicht Hauptfeld
Die German Open 2019 in Bremen war auch in diesem Jahr wieder hochklassig besetzt. Wir betrachten das Abschneiden der Werderaner bei dem diesjährigen Topevent.
Tischtennis
Freitag, 11.10.2019 / 14:55 Uhr

Die German Open 2019 in Bremen laufen noch bis Sonntag, 13.10.2019. Für die drei beteiligten Spieler des SV Werder Bremen ist die Veranstaltung allerdings seit gestern beendet. Kirill Gerassimenko konnte sich für die erste Runde im Hauptfeld qualifizieren, für Marcelo Aguirre und Hunor Szöcs war nach der dritten Qualifizierungsrunde das Turnier beendet.

Kirill Gerassimenko präsentierte sich in den Qualifikationsspielen in der Messehalle 4 in Topform. In der ersten Runde der Vorqualifikation hatte Gerassimenko ein Freilos. In Runde 2 am Dienstag traf er auf den Puerto Ricaner Daniel Gonzalez. Er ließ seinem Gegner beim klaren 4:0 keine Chance. Am Mittwoch kam es in Runde 3 der Qualifikation zum Duell gegen den Amerikaner Kanak Jha. In den ersten beiden Sätzen musste Gerassimenko jeweils einen Rückstand aufholen, um die Sätze nach spektakulärer Aufholjagd knapp für sich zu entscheiden. Die Sätze drei und vier gingen etwas souveräner an Gerassimenko. Insgesamt ein überzeugender Auftritt des Kasachen. Einen weiteren überzeugenden Auftritt bot Gerassimenko in der vierten Runde. Er schlug den Brasilianer Thiago Monteiro deutlich mit 4:1. 

Mit den insgesamt drei Erfolgen hatte sich Gerassimenko für die Runde der besten 32 Spieler qualifziert. Hier traf er am Donnerstag auf den deutschen Nationalspieler Patrick Franziska, der als gesetzter Spieler erstmals in diesem Turnier zum Einsatz kam. Patrick Franziska präsentierte sich von Anfang an sehr aggressiv und druckvoll. Er ließ Gerassimenko kaum ins Spiel kommen und dominierte das Duell. Der klare 4:0 Erfolg für Franziska war verdient. Dennoch kann Gerassimenko insgesamt mit seinen gezeigten Leistungen bei den German Open sehr zufrieden sein.

Hunor Szöcs musste am Dienstag bereits in der ersten Runde der Qualifikation antreten. Das Los bescherte ihm als Gegner seinen serbischen Trainingspartner aus der Bremer Trainingsgruppe Valentin Nad Nemedi. Das Spiel verlief zunächst wie erwartet und Szöcs ging schnell mit 3:0 in Führung. Doch Nemedi kämpfte sich in das Spiel zurück und glich zum 3:3 aus. Im siebten Satz gelang es Szöcs glücklicherweise wieder die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen und er gewann das Spiel knapp mit 4:3. In der zweiten Runde wartete der deutsche Nationalspieler Ruwen Filus als nächster Kontrahent auf Szöcs. Szöcs zeigte eine sehr konzentrierte und starke Leistung und bezwang nach anstrengenden und langen Ballwechseln den Abwehrspezialisten mit 4:2. Am Mittwoch war in der dritten Runde gegen den Chinesen Dingshuo Lin Endstation für Szöcs. Der Chinese war an diesem Tag einfach zu stark für Szöcs. Das 1:4 bedeutete das Ende der German Open für den Werderaner.

Das gleiche Schicksal ereilte Marcelo Aguirre. Unser Spieler aus Paraguay griff in der zweiten Runde der Qualifkation ins Geschehen ein und traf auf Man Ho Kwan aus Hongkong. Aguirre konnte das Spiel nach guter Leistung mit 4:1 für sich entscheiden. Das Spiel gegen den Franzosen Can Akkuzu war ein Spiel auf Augenhöhe. Aguirre führte mit 1:0 und 2:1, lag mit 2:3 zurück und musste sich nach dem erkämpften 3:3 Ausgleich im siebten Satz knapp mit 9:11 geschlagen geben.

von Stefan Dörr-Kling

Die Werderaner bei den German Open 2019 in Bremen

Kirill Gerassimenko konnte sich gegen den Amerikaner Kanak Jha mit 4:0 durchsetzen und erreichte dadurch die vierte Runde der Qualifikation.
Im Spiel gegen Patrick Franziska unterlag Gerassimenko deutlich mit 0:4.
Hunor Szöcs musste im Duell gegen seinen Trainingspartner Valentin Nad Nemedi kämpfen, um den 4:3 Sieg zu erreichen.
Hunor Szöcs zeigte beim 4:2 Sieg gegen Ruwen Filus eine überzeugende Leistung.
Marcelo Aguirre bejubelt seinen 4:1 Sieg gegen Man Ho Kwan aus Hongkong.
Das 3:4 gegen den Franzosen Can Akkuzu bedeutete das Turnierende für Marcelo Aguirre.