Constantin Cioti und Hunor Szöcs bleiben bis 2017 Werderaner

Die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung setzen auf Kontinuität und haben die Verträge von Constantin Cioti (links) und Hunor Szöcs (zweiter von rechts) bis 2017 verlängert. Teamchef Sascha Greber (zweiter von links) und Cheftrainer Cristian Tamas sind von den Qualitäten der beiden Rumänen voll überzeugt.
Tischtennis
Montag, 15.02.2016 // 18:05 Uhr

Die Weichen für das

Bundesligateam des SV Werder wurden gestern bis ins Jahr 2017

gestellt. Die Verträge von Constantin Cioti und Hunor Szöcs wurden

verlängert.

Constantin Cioti kann man schon fast als Bremer Urgestein bezeichnen. Er war bereits beim ersten Aufstieg in die Tischtennis-Bundesliga Mitglied im Team des SV Werder und kehrte nach zweijähriger Unterbrechung aufgrund eines Engagements in Spanien an die Weser zurück. Seitdem ist Cioti nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.

Cioti gehört seit Jahren zu den besten Spielern der TTBL und war maßgeblich am größten Erfolg des SV Werder Bremen beteiligt. Der Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 2013 konnte vor allen Dingen aufgrund seiner überragenden Leistungen erzielt werden.

Man kann Cioti durchaus als Publikumsliebling beim SV Werder bezeichnen. Durch seine positive Ausstrahlung und seine Kämpfernatur hat er die Zuschauer immer auf seiner Seite. Er ist bekannt dafür, dass er niemals aufgibt und unterstützt seine Mannschaftskollegen vorbildlich.

Die Vertragsverlängerung von Hunor Szöcs ist für die Verantwortlichen des SV Werder die logische Konsequenz aus der Entwicklung, die er seit seiner Verpflichtung vor drei Jahren genommen hat. Szöcs hat sich aufgrund zahlreicher Teilnahmen an internationalen Turnieren immer weiter an die Stammformation des Bundesliga-Teams herangearbeitet.

In der aktuellen ITTF-Weltrangliste hat sich Szöcs (WRL-Platz 136) aufgrund seiner guten Ergebnisse bei den Turnieren bereits knapp vor Cioti (WRL-Platz 141) platzieren können. Bei den German Open in Berlin konnte er den Schweden Kristian Karlsson (WR-Platz 44) bezwingen.

Die guten Leistungen von Szöcs blieben auch der Konkurrenz nicht verborgen und so gab es verschiedene Anfragen aus der TTBL, aber auch aus dem europäischen Ausland, ob Szöcs für einen Vereinswechsel bereit sei. Doch sowohl für Szöcs als auch für Greber und Tamas kam ein Wechsel nicht in Frage.

Teamchef Sascha Greber: "Wir sind mit den Vertragsverlängerungen von Cioti und Szöcs sehr zufrieden. Mit beiden Spielern haben wir ein sehr offenes Verhältnis und es gab von den beiden keine ernsthaften Gedanken an einen Vereinswechsel."

von Stefan Dörr-Kling