HipHop als Stimme der Vielfalt
WERDER UND AMMERLÄNDER BRINGEN ZUM VIELFALTSSPIELTAG JUNGE TALENTE AUF DIE GROSSE BÜHNE
04.04.26 von Judith Zacharias | 6 Min
In der vergangenen Woche hat der SVW in Kooperation mit seinem langjährigen Partner Ammerländer einen vielseitigen HipHop-Workshop für insgesamt 50 Kinder und Jugendliche organisiert. Ziel war es, den Teilnehmenden einen Raum zu bieten, in dem sie sich frei entfalten, Neues ausprobieren und gemeinsam etwas erschaffen können. Das Ergebnis – ein gemeinsam produzierter Vielfaltssong – wurde im Rahmen des heutigen Vielfaltsspieltages vor großer Kulisse im Weserstadion präsentiert.
Hiphop als verbindendes Element
HipHop steht wie kaum eine andere Kultur für Offenheit, Vielfalt und Inklusion. Seine Wurzeln liegen tief in der Schwarzen Community in den USA, in der HipHop von Beginn an als Ausdrucksform für Identität, Zusammenhalt und auch als klares Zeichen gegen Rassismus entstanden ist. Gleichzeitig bietet HipHop mit seinen verschiedenen künstlerischen Elementen besonders für Kinder und Jugendliche einen spielerischen Zugang, um sich kreativ auszuprobieren und eigene Stärken zu entdecken. Genau diese Werte standen auch bei der HipHop-Jam im Mittelpunkt. So war es Werder und Ammerländer wichtig, den Teilnehmenden durch Musik, Tanz und Kunst einen Raum zu geben, in dem sie sich frei entfalten, Selbstvertrauen aufbauen und Teil einer Gemeinschaft sein können.
„Der Workshop zeigt, wie viel Potenzial und Kreativität Kinder ausleben, wenn man ihnen die richtige Plattform bietet. Als Sportverein ist es unsere Verantwortung, Vielfalt und Inklusion im Sport aktiv zu fördern und früh erlebbar zu machen. HipHop ist dafür ein ideales, niedrigschwelliges Medium: Er erreicht junge Menschen in ihrer Lebenswelt, stärkt Kreativität und Selbstvertrauen und bringt sie unabhängig von ihren Voraussetzungen zusammen – Werte, die auch für uns beim SV Werder Bremen zentral sind”, sagt Anne-Kathrin Laufmann, Geschäftsführerin Sport und Nachhaltigkeit beim SVW.
Vielfältige Workshops mit erfahrenen Coaches
Nach der Begrüßung, bei der auch Möwe Toni für gute Stimmung sorgte, und der Vorstellung der Workshopleitenden, ging es für die Kinder und Jugendlichen direkt in die Praxis. Fast drei Stunden arbeiteten sie in verschiedenen Workshops: So wurde beim Graffiti-Workshop ein großes Banner gestaltet und beim Gesang & Rap ein gemeinsamer Song entwickelt. Im Beatbox-Workshop lernten die Teilnehmenden, mit Stimme und Rhythmus eigene Beats zu kreieren, beim Breakdance entstand eine eigene Choreografie und beim DJing konnten sich die Kinder selbst an den Turntables ausprobieren und erste Erfahrungen als DJ sammeln.
In der Mittagspause wartete dann ein besonderes Highlight: DIE WERDERFRAUEN Mara Alber und Mariella El Sherif nahmen sich Zeit für die Kinder und Jugendlichen, beantworteten Fragen und verteilten jede Menge Autogramme.
Von der Generalprobe zur großen Bühne
Nach einer Generalprobe folgte am Nachmittag dann der emotionale Höhepunkt des Tages: die Abschlusspräsentation im Ostkurvensaal, bei der die Teilnehmenden die Ergebnisse vor den Eltern präsentierten – mit beeindruckender Energie und sichtbarem Stolz.
Swantje Harms, Leitung Marketing und Kommunikation der Molkerei Ammerland eG, fasst zusammen: „Unsere langjährige Partnerschaft mit Werder lebt von gemeinsamen Werten, und genau deshalb ist es uns wichtig, sie immer wieder – wie bei diesem Workshop – aktiv umzusetzen und mit Leben zu füllen. Besonders schön ist zu sehen, wie die Kinder die Möglichkeit nutzen, sich kreativ auszudrücken, Neues auszuprobieren und über sich hinauszuwachsen. Aktionen wie diese zeigen, wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, in denen Vielfalt gelebt wird und alle teilhaben können. Wir freuen uns sehr, dass das mit unserer HipHop-Jam so gelungen ist.“
Nachhaltige Ergebnisse über den Workshop hinaus
Die beim Workshop entstandenen Inhalte wirken dabei weit über den Tag hinaus: Die WERDERFRAUEN präsentierten das gestaltete Banner bereits beim Heimspiel gegen die SGS Essen, auch am heutigen Aktionsspieltag gegen RB Leipzig machten 30 Personen mit und ohne Behinderung das Motto unmittelbar vor Spielbeginn sichtbar. Der produzierte „Wir sind Vielfalt“-Song sorgte in der Halbzeitpause im Weserstadion zudem für gute Stimmung und und brachte zusätzliche Energie ins Rahmenprogramm.
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