Der Traum lebt: Werder-Trio im WM-Kader
DIESE WERDERANDER STEHEN IM AUFGEBOT IHRER NATIONALMANNSCHAFT
18.05.26 von Moritz Studer | 4 Min
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Ein Werder-Trio steht vor einem großen Meilenstein ihrer Laufbahn: Mit Romano Schmid, Marco Friedl (beide Österreich) und Yukinari Sugawara (Japan) stehen drei Werderaner im vorläufigen Kader ihrer Nation für die Fußball-Weltmeisterschaft (11.06-19.07.). Wie der Fahrplan für Werders Nationalspieler aussieht und was sie zu ihrer Nominierung sagen.
„Als kleiner Junge hast du diesen Traum, weißt aber nie, ob er wirklich in Erfüllung geht“, freut sich Werder-Kapitän Friedl. „Es ist ein absolutes Highlight meiner Karriere und ich bin unheimlich stolz.“ Als Österreich 1998 das letzte Mal für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert war, stürmte für die ÖFB-Auswahl noch Werder-Legende Andreas Herzog. Umso emotionaler war der Moment im Wiener Ernst-Happel-Stadion, als Michael Gregoritsch mit seinem Tor zum 1:1-Unentschieden gegen Bosnien-Herzegowina das WM-Ticket löste. Die Österreicher starten ihren Vorbereitungslehrgang am ÖFB Campus in Wien am 27. Mai, bevor es für den ÖFB-Tross nach einem Testspiel gegen Tunesien (01.06., 20.45 Uhr) am 04. Juni ins Team Base Camp in die USA geht.
Schmid, Friedl & Co. werden dann in Los Angeles landen, bevor sie die Reise weiter nördlich in ihr Camp nach Santa Barbara führt. Die Rangnick-Elf wird in Pasadena eine letzte Generalprobe gegen Guatemala (11.06.) bestreiten, bevor sie gegen Jordanien (17.06., 06 Uhr, Santa Clara), Weltmeister Argentinien (22.06., 19 Uhr, Dallas) und Algerien (28.06., 04 Uhr, Kansas City) um den Einzug in die K.O.-Runde kämpft.
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Die Japaner hingegen nahmen 1998 zum ersten Mal überhaupt an einer WM teil, waren seitdem aber bei jedem Endturnier dabei. Werders-Leihspieler Yukinari Sugawara bestritt bislang 20 Länderspiele, macht in Kanada, Mexiko und den USA aber eine neue Erfahrung. „Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist mit das Größte, was du als Fußballer erreichen kannst“, sagt Sugawara. „Ich bin sehr stolz, in diesem Jahr dabei zu sein, damit geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.“
Die Japaner treffen in der Gruppenphase auf die Niederlande (14.06., 22 Uhr, Dallas), Tunesien (21.06., 06 Uhr, Monterrey) und Schweden (26.06., 01 Uhr, Dallas) und wollen sicherlich erstmals über das Achtelfinale hinauskommen. Der japanische Fußballverband hat das Trainingszentrum des MLS-Klub Nashville SC als Base-Camp für diese Zeit ausgewählt. Vor der Abreise in die Vereinigten Staaten bestreiten Sugawara & Co. ein letztes Testspiel in Tokio gegen Island (31.05.).
Die Nationaltrainer müssen nach den FIFA-Richtlinien bis spätestens zum 01. Juni ihren finalen WM-Kader bekanntgeben - Japan und Österreich haben aber jeweils 26 Spieler nominiert, von denen sie keinen mehr streichen müssten. Marco Grüll und Maximilian Wöber wurden von Rangnick nicht berücksichtigt, Olivier Deman und Senne Lynen stehen ebenfalls nicht im belgischen Aufgebot. Die Schweiz gibt nach und nach ihren Kader über die Social-Media-Kampagne „FIND THE SQUAD“ bekannt. Isaac Schmidt war für einige Lehrgänge der Nati nominiert, fehlte aber in der letzten Länderspielperiode.
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