„Ein Kindheitstraum, der in Erfüllung geht“
SOMMER-NEUZUGANG ISABELLA JARON IM INTERVIEW
21.05.26 von Tineke Ruchel | 8 Min
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Die Kaderplanung für die neue Saison geht weiter und mit Isabella Jaron, die vom FC Carl Zeiss Jena an den Osterdeich wechselt, steht bereits der nächster Sommer-Neuzugang fest. Die 24-Jährige kommt gebürtig aus Cloppenburg und trug bereits als Kind beim Kicken im Garten die Raute auf der Brust. Im Interview mit WERDER.DE spricht Jaron unter anderem über ihre Verbundenheit zum SV Werder, das Wiedersehen mit Mariella El Sherif und, was ihr an der Spielweise der WERDERFRAUEN gefällt.
WERDER.DE: Moin Isabella, wir freuen uns, dass du da bist. Herzlich Willkommen in Bremen. Wieso hast du dich für Werder entschieden?
Isabella Jaron: Die sportliche Ausgangslage und gute Gespräche spielten bei meiner Entscheidung eine Rolle, aber auch ein Stückchen Heimat ist damit verbunden. Ich habe ehrlich gesagt nicht lange überlegen müssen.
WERDER.DE: Du kommst gebürtig aus Niedersachsen, also ganz aus der Nähe von Bremen. Hat das Örtliche auch eine Rolle bei deiner Entscheidung gespielt?
Isabella Jaron: Definitiv. Ich war jetzt schon ziemlich lange von zu Hause weg. Meine Stationen in Österreich und Jena waren auch nicht unbedingt nah dran. Natürlich war das ein entscheidender Faktor, dass ich jetzt wieder für ein paar Jahre zurück in die Heimat möchte.
WERDER.DE: Wir haben ein Foto von der aus der Kindheit gesehen, auf dem du ein Werder-Trikot trägst. Du hattest also schon immer eine besondere Verbindung zum Verein?
Isabella Jaron: Ja, auf jeden Fall. Bei uns im Umkreis gibt es nicht so viele große Fußballvereine. Da bekommt man das automatisch mit. Ich war früher schon ganz oft im Weserstadion, weswegen da auf jeden Fall eine gewisse Verbundenheit besteht.
WERDER:DE: Was bedeutet es dir, bald selbst die Raute tragen zu dürfen?
Isabella Jaron: Das bedeutet mir ganz viel. Natürlich ist das auch ein kleiner Kindheitstraum, der in Erfüllung geht. Gerade wenn ich mir das Bild angucke und sehe, wie jung ich da noch war. Jetzt selbst das Trikot auf dem Platz tragen zu können, erfüllt mich natürlich mit Stolz.
WERDER.DE: Du hast in einem Interview mal gesagt, dass du dich schneller öffnest, wenn du dich wohlfühlst. Was braucht es für dich, um in einem neuen Verein richtig anzukommen?
Isabella Jaron: Definitiv ein familiäres Umfeld. Mit Mariella habe ich hier schon jemanden, den ich gut kenne. Deswegen hoffe ich, dass es mir etwas leichter fallen wird. Ansonsten kommt das sicherlich mit der Zeit, wenn man neue Leute kennenlernt. Ich bin immer etwas vorsichtig in einem neuen Umfeld, was aber auch ganz natürlich ist. Bislang fühle ich mich jetzt schon am ersten Tag sehr wohl.
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WERDER:DE: Mit Mariella hast du bereits beim Carl Zeiss Jena zusammengespielt. Sie hat jetzt gerade vorzeitig ihren Vertrag verlängert. Gab es da einen Austausch? Hast du dir im Vorfeld bei ihr einen Eindruck abgeholt?
Isabella Jaron: Wir sind tatsächlich viel im Austausch. Bereits im Winter war der Wechsel ein Thema, aber da hat es dann aus bestimmten Gründen nicht geklappt. Auch zu der Zeit waren wir schon im Austausch, aber eigentlich sind wird das seit ihrem Wechsel zu Werder. Sie hat mir viel vom Training und anderen Sachen erzählt. Ich freue mich sehr auf die zukünftige gemeinsame Spielzeit.
WERDER.DE: Es gab erst vor kurzem noch ein Duell zwischen Jena und Werder. Dort konntest du schon die Atmosphäre von Platz 11 erleben. Wie war dein erster Eindruck von Platz 11 und den Fans?
Isabella Jaron: Mir ist direkt aufgefallen, dass dort viele Fans sind. Wenn ich das noch mit vor ein paar Jahren vergleiche, war das damals noch nicht so extrem wie heute. Das ist schön zu sehen. Platz 11 ist auch für dieses geschlossene System bekannt. Es besteht eine starke Verbundenheit mit den Fans. Das ist ein sehr schönes Gefühl.
WERDER.DE: Was zeichnet die Spielweise von den WERDERFRAUEN aus? Was gefällt dir besonders daran?
Isabella Jaron: Definitiv das Aufbauspiel. Generell gefällt mir die Spielidee, die Fritzy dem Team mitgeben will. Mir gefällt einfach die Art, wie sie Fußball spielen – diesen offensiven Fußball. Das ist alles, was es braucht, um Spiele zu gewinnen und Tore zu schießen.
WERDER.DE: Die WERDERFRAUEN entwickeln sich von Spielzeit zu Spielzeit immer weiter und haben jetzt auch die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Wie möchtest du bei dieser positiven Entwicklung unterstützen? Welche Stärken bringst du mit?
Isabella Jaron: Natürlich möchte ich den WERDERFRAUEN dabei helfen, eine noch bessere Saison zu spielen. Als Stürmerin verteile ich gerne die Bälle und ziehe das Spiel auf meine Seite. Dazu zeichnen mich offensiver Fußball und Kreativität aus. Selbst Tore zu schießen, gehört natürlich auch dazu.
WERDER.DE: Woran möchtest du mit Blick auf die kommende Saison persönlich arbeiten?
Isabella Jaron: Ich möchte noch mehr Verantwortung übernehmen. Ich möchte mich menschlich und fußballerisch weiterentwickeln. Dafür habe ich genügend Charaktere in der Mannschaft, an denen man sich ein Beispiel nehmen kann.
WERDER.DE: Wir freuen uns, wenn du für die Grün-Weißen auf dem Platz stehst. Herzlich Willkommen in Bremen, Isabella!
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