"Das Spiel abhaken und weitermachen"
DIE STIMMEN ZUR HEIMNIEDERLAGE GEGEN DEN 1. FSV MAINZ 05
15.03.26 von Fiona John & Marcel Kuhnt | 3 Min
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Fehlende Konsequenz in Offensive und Defensive – so war der Tenor nach der 0:2-Niederlage des SV Werder gegen den 1. FSV Mainz 05 bei den Aussagen der Protagonisten in der Mixed Zone. Neben effizienten Mainzern war es vor allem die eigene Leistung, die an diesem Nachmittag nicht gestimmt hat, um Zählbares mitzunehmen. WERDER.DE hat die Stimmen von Cheftrainer Daniel Thioune, Marco Friedl und Co. zusammengefasst:
Cheftrainer Daniel Thioune: „Uns hat in den ersten Momenten die nötige Portion Energie gefehlt. Mainz war zu Beginn griffiger in den Zweikämpfen, wodurch wir häufig nur zweiter Sieger waren. Dann liegst du zurück und unsere Qualität heute war nicht so gut, dass du dir die nötigen Torchancen erspielen konntest. Mainz schießt gefühlt auch nur zweimal auf unser Tor und trifft zweimal. Da lag heute der entscheidende Unterschied. Wir haben jedoch nicht den Fokus verloren, sondern es ist uns nicht gelungen, in die optimalen Situationen zu kommen. Wir waren heute in allen Bereichen nicht so gut wie Mainz, weshalb wir auch der verdiente Verlierer sind. Für uns gilt es, die Intensität hochzuhalten und nächste Woche deutlich engagierter und konsequenter in der Offensive und Defensive zu agieren.“
Kapitän Marco Friedl: „Wir haben heute verdient verloren, weil wir es nicht geschafft haben, konsequent zu sein. Wenn wir jeweils in beiden Hälften früh mit einem Gegentor ins Hintertreffen geraten, ist es einfach zu wenig, um ein Heimspiel zu gewinnen. In der Situation, in der wir uns befinden, darfst du dir solche Fehler nicht erlauben. Wir kassieren die Gegentore einfach zu billig. In so einem wichtigen Spiel darf dir das nicht passieren.“
Startelf-Rückkehrer Leoandro Bittencourt: „Die effizientere Mannschaft ist als Sieger vom Platz gegangen. Mainz hat die Fehler, die wir angeboten haben, konsequent bestraft. Daher ist es nicht unverdient, dass sie heute gewonnen haben. Wir waren im letzten Drittel viel zu ungenau, um den letzten Punch zu setzen. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und weitermachen. Uns allen ist klar, dass der Kampf um den Klassenerhalt bis zum Ende gehen wird. Bis zum nächsten Spiel ist nicht viel Zeit. Daher werden wir die Partie aufarbeiten und versuchen, nächste Woche wieder Punkte zu holen.“
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Jens Stage: „Es ist frustrierend. Wir hätten heute Punkte holen müssen. Jede Woche ist entscheidend, heute sind wir gescheitert. Es war ein enges Spiel, dass sich in wenigen Momenten entschieden hat. Mainz hat die Tore gemacht, wir nicht. Sie waren am Ende schärfer im Abschluss.“
Olivier Deman: „Es ist sehr enttäuschend. Wir waren in beiden Strafräumen nicht scharf genug. Das haben wir in den beiden Spielen zuvor besser gemacht. Mainz hatte auch nicht viele Möglichkeiten, hat aber zwei Aktionen konsequent zu Ende gespielt. Bei uns hat der letzte Pass gefehlt und wir können die Gegentore auch besser verteidigen. Wir müssen nach dem Spiel jetzt auch nicht alles kaputt reden, was wir uns zuletzt aufgebaut haben. Aber wir müssen in der Box wieder schärfer sein.“
Geschäftsführer Sport Clemens Fritz: „Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, Mainz war von Beginn an gut drin. Sie waren enorm effizient, hatten in der ersten Halbzeit einen Torschuss und machen direkt das Tor. Wir haben heute keine Lösungsansätze gefunden und uns nach vorne schwergetan. Auch das Tempo hat uns heute gefehlt. Wir waren viel unsauberer als in den letzten Spielen und hatten keinen guten Abschluss. Wenn du dann einfache Fehler machst, wird es schwierig und du verlierst 0:2. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und müssen weiter intensiv arbeiten. Es tut weh, aber wir werden auch das analysieren und den Fokus in einer kurzen Woche auf Wolfsburg legen.“
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