„Müssen das zarte Pflänzchen weiter pflegen“
DANIEL THIOUNE VOR DEM HEIMSPIEL GEGEN DEN 1. FSV MAINZ 05
13.03.26 von Colin Hüge | 3 Min
Mit dem Rückenwind aus zwei Siegen in Folge möchten die Grün-Weißen auch am Sonntag, 15.03.2026, um 15.30 Uhr (live auf DAZN und im Live-Ticker auf WERDER.DE) im Heimspiel gegen Mainz 05 wieder dreifach punkten. Wie das gelingen soll, erklärt Werders Cheftrainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz am Freitag und spricht dabei unter anderem über…
… das Selbstvertrauen nach zwei Siegen in Folge: „Das Selbstbewusstsein wächst, wenn man erfolgreich Fußball spielt. Bei Union hatte niemand das Gefühl beim Rückstand, dass wir das Ding verlieren würden, sondern dass wir das noch gewinnen können. Es hilft mir in der täglichen Arbeit, dass mir die Mannschaft vertraut und wir zusammen daran arbeiten können. Es kann gerne so weitergehen, das zarte Pflänzchen, müssen wir aber weiter pflegen. Da gehört noch viel Arbeit dazu, damit es weiter so erfolgreich bleibt und noch besser wird.“
… Spieler aus der zweiten Reihe: „Es tut den einzelnen Spielern unheimlich gut, wenn sie gesehen werden. Ich rede mit jedem Einzelnen. Der Umgang mit den Rollen ist enorm wichtig. Wir brauchen Jungs, die vorweg gehen und ich möchte die Jungs dahinbringen, dass sie dort spielen, wo sie am stärksten sind.“
… mögliche Umstellungen: „Es ist jede Woche ein Qualifying bei den Jungs. Alle Spieler, die zuletzt in der Anfangself standen, sind fit. Wenn ich die Möglichkeit habe, Veränderungen vorzunehmen, und Jungs sofort reinkommen und helfen, ist für den Trainer eine tolle Situation.“
… Alternativen im Sturm: „Wenn Keke es schafft, sich physisch einzubringen, kann er uns sehr helfen und bringt Dinge mit, die andere nicht haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir noch viel Freude an ihm haben werden. Wir haben aber auch weitere Optionen. Marco Grüll kann als Neuner spielen und ist dann eher der agilere Stürmer. Auch ein Justin Njinmah kann das. Da kommt es ein bisschen darauf an, was wir gegen den Gegner Mainz 05 brauchen.“
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… die Personal-Lage in der Abwehr: „Starki war einige Tage raus, aber nicht komplett weg. Deswegen müssen wir abwarten. Ich weiß aber auch, dass ich mit Julian Malatini jemanden habe, der bereit ist und auch gerne mehr spielen würde. Er muss sich in den kurzen Einsätzen dafür empfehlen. Es ist klar, dass mit den Ausfällen von Amos Pieper, Max Wöber und Karim Coulibaly die Optionen geringer sind.“
… Gegner Mainz 05: „Ich sehe Mainz als sehr gute Mannschaft, vor allem nach der Übernahme von Urs Fischer. Nur wenige haben ihnen wahrscheinlich zugetraut, dass sie so noch zurückkommen, nachdem sie zunächst sehr wenig Punkte auf der Habenseite hatten. Sie spielen sehr stabil, mit einer kompakten Grundordnung. Das kennen wir von Urs Fischer. Es muss aber unser Anspruch sein, auf Augenhöhe zu agieren und dann mit fußballerischen Mitteln den Gegner zu bespielen.“
… die Duelle gegen direkte Konkurrenten: „Der Druck ist, trotz der beiden Siege zuletzt, trotzdem noch sehr groß. Wir wissen alle noch, wie unzufrieden wir und alle, die es mit uns halten, noch vor einigen Wochen waren. Deshalb müssen wir weiter an uns arbeiten und den Druck hochhalten, um weiter zu punkten. Denn wir haben noch nichts erreicht und brauchen jeden Zähler. Deshalb gilt der Fokus auf das nächste Spiel und da steht am Sonntag das Heimspiel gegen Mainz an.“
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