„Qualität entscheidet auf dem Platz“
DIE STIMMEN ZUM SAISONABSCHLUSS GEGEN BORUSSIA DORTMUND
16.05.26 von Fiona John & Moritz Studer | 3 Min
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Der SV Werder hat nochmal alles gegeben, musste sich am 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga aber trotzdem Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Im Rahmen des Saisonabschlusses stand aber nicht nur das reine Fußballspiel im Fokus, sondern auch ein Saison-Resümee und die Abschiede. Die Stimmen zum Spiel.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Wir haben grundsätzlich gut verteidigt, auch wenn die ersten Minuten unruhig waren. Am Ende steht auf der Ergebnistafel aber mal wieder die Null und deswegen bleiben die Hände leer. Die Top-Teams der Liga haben viel Qualität, durch die sie ihre Momente nutzen und Qualität entscheidet auf dem Platz. Neben dem Klassenerhalt war der Derbysieg das Minimalziel – dafür brauchen wir kein Lob, denn niemand kann mit einem guten Gefühl aus der Saison gehen.“
Leonardo Bittencourt: „Es hätte noch einige Zeit gebraucht, um der Mannschaft wirklich helfen zu können. Daher ein großes Dankeschön an die Mannschaft und den Trainer, das zu ermöglichen. Jede Saison schreibt ihre eigene Geschichte, am Ende haben wir es geschafft. Wir haben uns alle zusammen dagegen gewehrt, dass es nochmal zum Abstieg kommt. Deshalb bin ich stolz auf die Mannschaft.“
Jens Stage: „Es war ein enges Spiel, bei dem sich Dortmund mit der Qualität in beiden Boxen den Sieg verdient hat. Auch wenn das Spiel grundsätzlich in Ordnung war. Das Wichtigste ist, dass wir nächstes Jahr immer noch in der Bundesliga spielen. Dieser Platz ist aber das Minimum. Insgesamt können wir mit der Saison nicht zufrieden sein.“
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Mio Backhaus: „Wir haben gegen eine gute Mannschaft wieder gut mitgehalten. Am Ende hat die individuelle Qualität des Gegners das Spiel entschieden. Trotzdem konnten wir dem Stadion was bieten, auch wenn wir uns gerne mit einem Sieg verabschiedet hätten. Dennoch war die kämpferische Leistung ordentlich. Am Ende haben wir gerade noch das rettende Ufer erreicht und in einer sehr schweren Phase wichtige Siege eingefahren. Trotzdem ist keiner von uns zufrieden, das Saisonfazit ist nicht gut.“
Amos Pieper: „Die Ergebnisse und Platzierung sind ein Rückschritt. Die Art und Weise war irgendwann so, wie die Tabelle es hergegeben hat. Es ist uns durch verschiedene Faktoren nicht gelungen, Struktur reinzukriegen. Ich wünsche mir, dass die Saison ein mahnendes Beispiel bleibt, denn wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Ich bin froh, dass wir jetzt viel Zeit haben, wo im Sommer viel passieren kann.“
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Sicherlich eine Saison zum Vergessen. Wir hätten uns heute mit einem positiven Ergebnis verabschieden wollen. Das hätte uns gut getan, weil das aber nicht gelungen ist, bin ich jetzt gerade nicht erfreut. Wichtig ist, nach der Saison alles aufzuarbeiten und selbstkritisch und reflektiert zu sein.“
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