"Ich glaube an das ganze Team"

SENNE LYNEN IN DER MIXED ZONE

07.01.26 von von Tom Ole Theilken | 3 Min

Senne Lynen spricht in ein Mirkofon auf der Bühne des Pressekonferenz-Raums.

Senne Lynen ist unter Horst Steffen im defensiven Mittelfeld gesetzt. Der Belgier stand in 14 von 15 Bundesligaspielen in der Startelf und absolvierte bisher 91% der möglichen Spielminuten. Vor dem Bundesligaauftakt nach der Winterpause, an diesem Samstag, um 15.30 Uhr, zuhause gegen die TSG Hoffenheim, sprach der 26-jährige Antreiber am Mittwoch in der Mixed Zone unter anderem über...

…die Tabellensituation: „Ich finde, man kann jetzt nicht so richtig auf die Tabelle schauen. Wir sind im Mittelfeld der Tabelle und stehen jetzt vor einer Englischen Woche. Wenn wir zwei, drei gute Spiele machen, sieht es gut in der Tabelle aus, wenn nicht, stehen wir schlecht da. Deshalb müssen wir nach diesen Spielen auf die Tabelle schauen.“

… die zuletzt gezeigten Leistungen: „Wir haben vor Weihnachten sowohl offensiv als auch defensiv Themen gehabt. Defensiv war es in Augsburg nach der Systemumstellung vom Gefühl auf dem Platz schon deutlich besser. Das ist positiv, weil wir sicherer sind. Wir sind auf dem Platz stabiler gegen den Ball und wissen, wie wir stehen müssen. Offensiv müssen wir noch einen Schritt nach vorne machen, daran arbeiten wir im Training und das wird auch kommen.“

… den Systemwechsel: „Ich glaube der Systemwechsel hin zu einer klaren 3er- oder 5er-Kette ist generell positiv. Wir haben viele gute Innenverteidiger. Dass wir jetzt mit drei Innenverteidigern spielen, passt einfach für viele Spieler in der Mannschaft. Zum Beispiel sind Karim und Marco (Coulibaly und Friedl Anm. d. Red.) im Zentrum auf der Position gut aufgehoben. Für mich ist es als defensiver Mittelfeldspieler gar nicht so wichtig, wie für die Verteidiger oder die Stürmer. Ich fühle mich mit der Umstellung aber wohl, weil ich weiß, dass alle Anderen sich besser fühlen.“

Senne Lynen ruft auf dem Platz lautstark und reibt sich die Hände.
Lynen fordert, dass die Grün-Weißen ein passenderes Timing und eine bessere Kommunikation auf den Platz bringen (Foto: W.DE).

… die Offensive: „Jetzt spielen wir ein neues System, mit anderen Abläufen, die wir sehr schnell lernen müssen, um klar in den Aktionen zu sein. Das müssen wir einfach üben. Es ist ein Thema, dass wir es offensiv besser ausspielen müssen. Wir hatten gestern eine gute Einheit, wo wir die letzten Bälle sehr sauber in den Fuß gespielt haben und dann zum Abschluss gekommen sind.“

… die Intensität: „Es kommt sehr oft so zusammen, dass wenn du keinen guten Abstand zum Gegner hast und du nicht in den Kontakt oder in die Zweikämpfe kommst, dass es dann von außen, aber auch auf dem Platz, nach fehlender Intensität aussieht. Da müssen wir besser stehen, besser kommunizieren und dann kommst du in die Kontakte und bist voll da.“

…die Gegner in der Englischen Woche: Ja, das Programm ist schwierig. Es kann aber in beide Richtungen ausgehen. Es kann sehr gut werden, es kann aber auch sehr schlecht werden. Wenn man drei eher einfache Gegner hat und dann verliert, ist die Stimmung noch schlechter. Das ist, jetzt gegen gute Mannschaften, also auch eine Riesenchance für uns, das ganze positiv umzukehren. Ich glaube an das ganze Team und ich hoffe das wir ein gutes nächstes Spiel machen.“

…die TSG Hoffenheim: „Ich erwarte eine sehr gute Mannschaft. Ich bewerte sie sehr positiv ,mit vielen guten Spielern. Sie haben Laufleistung, Willenskraft, Dribbelstärke und insgesamt viele individuelle Qualitäten. Sie sind sehr vielseitig und stehen nicht ohne Grund auf Platz fünf."

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