Mit dem gewissen Etwas
SAMUEL MBANGULA SORGT FÜR GROSSEN EINFLUSS ALS JOKER
19.01.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Samuel Mbangula braucht nicht viel Zeit, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Der 22-Jährige hatte einen großen Anteil daran, dass die Grün-Weißen beim 3:3-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt zwischenzeitlich die Partie drehten. Dass Mbangula diesen Impact auf die Partie haben könnte, hatte sich auch unter der Trainingswoche durchaus angedeutet.
Zuletzt stand der Belgier nur in einer der letzten acht Begegnungen in der Startelf. Dass der dribbelstarke Offensivspieler sich wieder für mehr Einsatzzeit empfehlen möchte, machte er am Freitagabend deutlich. „Er hat sich das erarbeitet, denn es hat sich im Training angedeutet“, sagt Cheftrainer Horst Steffen. „Er hat gesehen, dass er Gas geben muss, weil er sonst nicht zu seinen Spielen kommt, und das hat er getan.“
Mit einer perfekten Freistoß-Hereingabe nur drei Minuten nach seiner Einwechslung servierte Werders Nummer 7 die Kugel zum Ausgleich auf den Kopf von Jens Stage (78.), zwei weitere Zeigerumdrehungen später setzte Mbangula Mitspieler Romano Schmid in Szene, der mustergültig für Joker Jovan Milošević ablegte (80.). Die beiden Treffer waren für den SVW die achte und neunte Torbeteiligung durch Einwechselspieler.
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„Wir sagen jede Woche, dass die Jungs von der Bank ein ganz wichtiges Element für uns sind“, lobt Leiter Profifußball Peter Niemeyer. „Wir haben bei Sam und bei Jovan gesehen, was sie reinbringen können und es ist umso schöner, dass sie sich belohnen konnten.“ Mbangula gab damit in der laufenden Spielzeit bereits seinen vierten Assist und ist bei drei Treffern gemeinsam mit Jens Stage und Romano Schmid Werders Top-Scorer.
Nicht nur bei seinen Toren, sondern in weiteren Spielsequenzen deutete der Sommerneuzugang von Juventus Turin seine Klasse insbesondere mit seinen Dribblings an. Gleichzeitig deutete Coach Steffen zuletzt an, dass Mbangula noch Nachholbedarf in der Arbeit gegen den Ball hat. „Es sind mehrere Situationen vorstellbar, dass er auch eine Zehner- oder Achter-Rolle einnimmt“, verrät Steffen. „Grundsätzlich sind aber alle damit betraut, in Ballrichtung zu arbeiten.“ Mbangula ist zwar noch nicht am Ende seiner Entwicklung, das gewisse Etwas, um Spiele zu entscheiden. Eine Qualität, die auch in Leverkusen gebraucht wird.
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