"Haben es im ersten Durchgang verloren"

DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM 1. FC UNION BERLIN

23.03.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min

Eine Gruppe von Fußballspielerinnen und eine Trainerin stehen in einer Besprechungsrunde auf dem Spielfeld und unterhalten sich; sie tragen ihre Mannschaftsjacken.

Mit einer deutlichen Niederlage treten die WERDERFRAUEN die Rückreise aus Berlin an. Mit 1:4 verloren die Grün-Weißen beim 1. FC Union Berlin. Ob Cheftrainerin Fritzy Kromp, Kapitänin Lina Hausicke oder Michelle Ulbrich – alle sprachen von einem schwachen Auftritt. WERDER.DE hat die Stimmen aus der Mixed Zone zusammengetragen.

Cheftrainerin Fritzy Kromp: „Wir haben uns das anders vorgestellt, aber wir müssen akzeptieren, dass es eine schwache Leistung von uns war. Wir haben das Spiel im ersten Durchgang verloren und es insgesamt nicht gut genug gemacht, um Punkte aus Berlin mitzunehmen. In unserem Ballbesitz konnten wir unsere Lösungen nicht umsetzen, da uns das Pressing von Union mehr Probleme bereitet hat als gedacht. Auch gegen den Ball waren wir nicht aktiv genug. Mit dem Elfmeter hättest du dem Spiel nochmal einen anderen Verlauf geben können, aber manchmal ist das so im Fußball. Dennoch haben wir in der zweiten Hälfte auch gute Dinge gemacht. Für uns war es wichtig, dass wir uns nach dem Seitenwechsel nochmal wehren. Unterm Strich müssen wir Union zu einem guten Spiel gratulieren.“

Kapitänin Lina Hausicke: „Es war ein gebrauchter Tag. Wir sind gar nicht ins Spiel gekommen. Die Tore sind dann auch zu leicht gefallen. Mit dem Elfmeter hätten wir auf 1:1 stellen können und verschießen den dann auch noch. Im zweiten Durchgang haben wir es nochmal probiert. Im Endeffekt war Union aus meiner Sicht keine drei Tore besser, aber wir haben es auch nicht verdient zu gewinnen. In der Halbzeit haben wir uns ein paar Szenen angeschaut, aber so viel konnten wir nicht ändern. Die Räume waren da, doch wir sind nicht in unseren Aufbau gekommen. Wir hatten zu viel Hektik drin, um unser Spiel durchzubringen.“

Michelle Ulbrich: „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren. Wenn du mit diesem Rückstand in die Pause gehst, ist es nicht unmöglich, aber brutal schwer es noch aufzuholen. Es waren extrem schlechte 45 Minuten. Wir hatten keine Ideen mit dem Ball, defensiv waren wir viel zu weit auseinander. Wenn wir den Ausgleich erzielen, kann es ein ganz anderes Spiel werden, aber so hatten wir heute zu viele Widerstände, die wir nicht mehr überwinden konnten.“

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