WERDERFRAUEN unterliegen bei Union Berlin deutlich
DER SPIELBERICHT ZUR 1:4-AUSWÄRTSPLEITE BEIM 1. FC UNION BERLIN
23.03.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min
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Ein absolut gebrauchter Abend für die WERDERFRAUEN. Das Team von Cheftrainerin Fritzy Kromp verlor am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga deutlich mit 1:4 (0:3) beim 1. FC Union Berlin. Lia Kamber (18.), Lisa Heiseler (45.+1), Hannah Eurlings (78.) sowie ein Eigentor von Werders Verena Wieder (40.) sorgten für die Treffer der Köpenickerinnen. Lena Petermann traf für den SVW (85.). Der Spielbericht.
HALBZEIT 1Klarer Rückstand, verschossener Elfer & ein Eigentor
Cheftrainerin Fritzy Kromp veränderte ihre Startformation auf einer Position im Vergleich zum 4:2-Heimerfolg der Grün-Weißen gegen Frankfurt. Kapitänin Lina Hausicke kehrte nach abgesessener Sperre zurück ins Team. Für sie nahm Lara Schmidt auf der Bank Platz. Sarah Gutmann, die zuletzt auf der Doppelsechs spielte, rückte auf die Innenverteidigerinnen-Position.
Das Spiel begann früh mit einer ersten Top-Chance – allerdings für die Gastgeberinnen. Ex-Werder-Spielerin Sophie Weidauer wurde im Strafraum freigespielt und prüfte mit einem satten Schuss ins kurze Eck Torhüterin Mariella El Sherif (3.). Insgesamt war das Team aus Berlin-Köpenick besser drin im Match. Eine weitere Chance vergab Eileen Campbell nur knapp, als sie aus 16 Metern über den Querbalken schoss (12.).
In der 18. Minute jubelte jedoch die Vielzahl der insgesamt 6.907 Fans im Stadion An der Alten Försterei. Union-Kapitänin Lisa Heiseler führte einen Freistoß an der Grundlinie kurz aus. Hannah Eurlings ließ Michelle Weiß mit einem Haken aussteigen und brachte den Ball flach an den Fünfer, wo Lia Kamber zur verdienten Führung traf.
Der SVW schüttele sich kurz und versuchte im Anschluss eine Antwort zu geben. Und hatte kurz darauf die große Chance auf den Ausgleich. Nach einer Hereingabe von Larissa Mühlhaus schoss Maja Sternad. Ihr Abschluss wurde von Amber Tysiak mit der Hand geblockt. Den fälligen Strafstoß übernahm Mühlhaus. In ihrer Paradedisziplin wurde sie aber an diesem Abend entzaubert. Nadine Böhi, die Stammtorhüterin Cara Bösl bei Union vertrat, hielt sowohl den Elfer als auch den Nachschuss (28.).
Die gebrauchte erste Hälfte war jedoch noch nicht zu Ende. Nach einem Eckball unterlief zunächst Verena Wieder per Kopf ein Eigentor (40.), ehe Heiseler in der Nachspielzeit per Abstauber zum 0:3 aus Sicht der WERDERFRAUEN traf (45.+1).
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HALBZEIT 2 Petermann mit dem Ehrentreffer, Arfaoui fliegt
Auch den zweiten Durchgang eröffneten die Köpenickerinnen mit einem ersten Abschluss. Nach einer Ecke von Heiseler stieg Campbell am Fünfermeterraum hoch und köpfte nur knapp über die Latte (51.).
Der SVW gab sich zwar im Laufe der Partie keineswegs auf, tat sich jedoch ungemein schwer zu guten Offensivaktion zu kommen. Die Gastgeberinnen, die vereinzelt zu Abschlüssen kamen, verwalteten das Spiel und ließen die Grün-Weißen laufen. Ein Schuss der eingewechselten Medina Dešić sorgte nach knapp einer Stunde zumindest für einen Hauch von Torgefahr (63.).
Auf der Gegenseite wackelte in der 68. Minute das Aluminium: Tanja Pawollek zirkelte einen Distanzschuss an die Latte, El Sherif wäre machtlos gewesen. Einige Augenblicke später prüfte Mühlhaus nochmals Böhi, die jedoch beim Schuss aus kurzer Distanz im bedrohten Eck war (72.). Genauso wie bei einem Freistoß aus 18 Metern von Werders Nummer sieben (76.).
Nach einer Hereingabe der eingewechselten Nele Bauereisen traf Eurlings per Kopf zum zwischenzeitlichen 0:4 aus Sicht des SVW (78.), den Schlusspunkt in Sachen Tore setzte jedoch die ebenfalls eingewechselte Lena Petermann mit dem grün-weißen Ehrentreffer (85.). Das letzte Ereignis gehörte leider auch den Grün-Weißen: Amira Arfaoui sah in der Nachspielzeit die Rote Karte nach einem relativ harmlosen Foul (90.+6).
Für die WERDERFRAUEN geht es am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel weiter. Der SVW empfängt am Sonntag, 29.03.2026, um 14.00 Uhr die SGS Essen im Stadion „Platz 11“.
Statistik
1. FC Union Berlin: Böhi – Weiß (74. Heikkinen), Tysiak, Steuerwald (74. Georgieva), Steinert – Pawollek – Kamber, Heiseler, Eurlings (83. Reissner) – Campbell (74. Bauereisen), Weidauer (74. Orschmann)
SV Werder: El Sherif – Weiß, Ulbrich, Gutmann, D'Angelo (83. Matheis) – Wirtz, Hausicke (79. Walkling) – Sternad (68. Petermann), Mühlhaus, Alber (46. Arfaoui) – Wieder (46. Dešić)
Tore: 1:0 Kamber (18.), 2:0 Wieder (40., ET), 3:0 Heiseler (45.+1), 4:0 Eurlings (78.), 4:1 Petermann (85.)
Gelbe Karten: Steinert, Weidauer, Orschmann / Ulbrich, Dešić
Rote Karte: Arfaoui (90.+6)
Schiedsrichter: Miriam Schwermer
Zuschauer: 6.907
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