„Ich habe einfach den Moment genossen“
SARAH ERNST GAB AM WOCHENENDE GEGEN DEN HAMBURGER SV IHR BUNDESLIGA-DEBÜT
23.02.26 von Tineke Ruchel | 3 Min
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Vor knapp einem Monat wechselte Sarah Ernst vom FC Bayern II an die Weser. Nachdem die 21-Jährige bereits über 100 Spiele in der 2. Bundesliga bestritt, stand sie beim Nordderby am vergangenen Samstag, 21.02.2026, zum ersten Mal in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf dem Platz. Aus diesem Anlass haben sich in den Morgenstunden bereits drei Unterstützer*innen auf den Weg an die Elbe gemacht.
„Für mich persönlich war das ein ziemlich besonderer Moment. Als Kind träumt man immer davon, dass man irgendwann mal in der Bundesliga auf dem Platz steht. Gestern ist dieser Traum wahr geworden. Das hat mir viel bedeutet“, erzählt Sarah Ernst über ihr Debüt. Einen Tag vor dem Nordderby erinnerte ihre beste Freundin sie an ein eigenes Zitat zurück. Ernst träumte schon früh von einem Bundesliga-Debüt und meinte, sie könnte es „vielleicht irgendwann, ganz ohne Druck“ schaffen. „Jetzt habe ich es geschafft. Das war ein Moment voller Stolz und Dankbarkeit“.
In der 74. Spielminute war es dann schließlich so weit: Gemeinsam mit Teamkollegin Ricarda Walkling wartete die Angreiferin an der Seitenlinie nervös auf ihre Einwechslung. „Trotzdem habe ich versucht, cool zu bleiben und das alles zu realisieren, was aber in dem Moment ein bisschen schwierig war. Ich habe alles Mögliche aufgesaugt und einfach den Moment genossen“, berichtet Ernst über die letzten Momente vor ihrem Debüt. Keine Zeit zum Nachdenken: Zum Zeitpunkt ihrer Einwechslung stand bereits ein 1:1-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Es folgte eine hektische Schlussphase mit wenigen Pausen zum Durchatmen, weshalb es für Ernst anfangs schwierig war, in die Partie zu finden.
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Als wäre ein Bundesliga-Debüt nicht schon besonders genug, war es für die Werderanerin gleichzeitig auch das erste Nordderby im Volksparkstadion: „Viel größer hätte es nicht sein können. Allein die Atmosphäre und die Bedeutung des Spiels waren etwas ganz Besonderes. Da ist das Debüt noch ein bisschen intensiver. Ich habe das alles sehr wertgeschätzt.“
Für Ernst gab es noch ein weiteres ganz persönliches Highlight. „Meine Mama, mein Bruder und meine beste Freundin waren vor Ort im Stadion. Sie sind extra um 6 Uhr früh losgefahren und nach dem Spiel auch wieder nach Hause. Die waren den kompletten Tag unterwegs. Das hat mich sehr gefreut“, erzählt Ernst nach Abpfiff des Spiels. Mit der ersten Spielerfahrung in der Google Pixel Frauen-Bundesliga im Rucksack, steht für die 21-Jährige nun die Länderspielpause an. Und damit auch die Zeit, um auf den ersten intensiven Monat beim SVW zurückzublicken, ehe das Heimspiel am Samstag, 14.03.2026, gegen Eintracht Frankfurt bevorsteht.
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