"Ein sehr enttäuschender Tag"
DIE STIMMEN ZUR NIEDERLAGE IN KÖLN
12.04.26 von Colin Hüge, Fiona John & Marcel Kuhnt | 3 Min
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Das frühe Gegentor und die lange Unterzahl waren nur zwei von mehreren Herausforderungen, die sich der SV Werder Bremen beim 1. FC Köln stellen musste. Dass die Niederlage beim FC „extrem weh tut“, gaben unter anderem Cheftrainer Daniel Thioune oder Romano Schmid nach der Partie in der Mixed Zone zu Protokoll. WERDER.DE hat die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Es tut weh. Wir haben das Spiel und unseren Kapitän verloren. Wir haben lange in Unterzahl gespielt und einen Elfmeter gegen uns bekommen. Insgesamt war es ein sehr enttäuschender Tag. Unsere Leistung in Unterzahl war nicht ausreichend, dass wir dem Gegner noch gefährlich werden konnten. Die Anzahl der Torchancen war deutlich höher auf Kölner Seite, sodass es eine Frage der Zeit war, wann das zweite beziehungsweise dritte Tor fällt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir nach dem 1:2 als Mannschaft nochmal wiederkommen, leider waren wir aber nicht scharf genug, um Chancen herauszuspielen.“
Torschütze Romano Schmid: „Das Ergebnis tut weh und der Spielverlauf ist extrem unglücklich für uns. Wir haben es nicht geschafft, in den wichtigen Phasen dagegen zu halten. Das geht dann teilweise zu einfach. Wir müssen nach vorne schauen, auch wenn es schwer ist nach diesem Spiel. Das kommende Derby ist extrem wichtig für uns, da müssen wir die drei Punkte in Bremen lassen.“
Torhüter Mio Backhaus: „Wir waren früh in Unterzahl und haben bis zum Schluss nochmal alles probiert. Dafür muss man dem Team ein Lob aussprechen. Die Szenen müssen wir uns nochmal anschauen, da kann ich nicht viel zu sagen. Am Ende müssen wir die Entscheidungen wie die Rote Karte so akzeptieren. Jetzt heißt es das Spiel aufarbeiten, schnell abhaken und dann den Fokus auf das Spiel gegen Hamburg zu legen.“
Senne Lynen: „Wir sind mit einem klaren Ziel hierhergefahren und nach den ersten Minuten liegst du hinten. Dann kommt noch eine frühe Rote Karte dazu, aber so ist Fußball. Ich fand, dass heute sehr viel gegen uns lief, dennoch haben wir bis zum Schluss gekämpft. Die Bereitschaft war von der gesamten Mannschaft da. Am Ende gehen wir noch ins Risiko und bekommen das dritte Tor. Es war ein wildes Spiel. Für uns zählt es jetzt weiterzumachen und weiterhin die Energie auf dem Platz zu zeigen.“
Leonardo Bittencourt: „Wir können es uns leichtmachen und vieles auf den Schiedsrichter schieben, aber am Ende gehören auch Fehler von uns dazu. Wenn du so lange mit einem Mann weniger spielen musst, dann wird es schwer. Das mussten wir erstmal abschütteln. Dennoch fand ich, dass wir im zweiten Durchgang ordentlich drin waren. Wir haben gelauert, weiter an uns geglaubt und versucht einen Fuß in die Tür zu bekommen. Mit etwas Glück erzielen wir noch den Ausgleich, aber heute war nicht unser Tag. Jetzt heißt es Kräfte bündeln, den Blick auf die nächste Woche richten und weiter auf uns schauen.“
Clemens Fritz, Geschäftsführer Profifußball: „Wir dürfen die Verantwortung nicht von uns wegschieben und müssen bei uns anfangen. Unser Spiel war sehr fehlerhaft in der ersten Halbzeit, was das Passspiel angeht und die Ballan- und mitnahme. Uns haben Schärfe und Konzentration gefehlt. Die Kölner haben uns auch was angeboten, wir sind zwei oder dreimal gut durchgekommen und dann an der Boxbesetzung gescheitert. Man muss anerkennen, dass wir nach dem 0:2 nochmal zurück gekommen sind, aber trotzdem fahren wir nach einem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten mit null Punkten nach Hause. Wir brauchen kommende Woche eine andere Leistung.“
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