"Wir sind selber Schuld"
DIE STIMMEN ZUM HEIMSPIEL BEIM FC AUGSBURG
02.05.26 von Fiona John & Moritz Studer | 2 Min
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Große Ernüchterung! Der SV Werder hatte sich für den Samstagnachmittag viel vorgenommen, musste sich am Ende aber mit 1:3 (0:2) dem FC Augsburg geschlagen geben. Die Enttäuschung auf grün-weißer Seite war in der Mixed Zone spürbar – die Stimmen zum Spiel.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Wir waren nicht auf dem Leistungsniveau wie in den vergangenen beiden Spielen. Unser Positionsspiel war zu Spielbeginn ganz gut, wir haben den Gegner kontrolliert. In den Räumen, wo man im Übergang ist, um gefährlich zu werden, hatten wir zu leichte Ballverluste. Wir mussten dann viel hinterherlaufen. Das hat viel Energie gekostet, die wir andersherum mit dem Ball dann nicht aufbringen konnten. Bei den Gegentoren hatten wir in der Rückwärtsbewegung einfach keine Kontrolle. Das waren die Augenblicke, die uns wehgetan haben. Wir haben schwierige Aufgaben vor uns. Wir brauchen noch Punkte. Der Kampf dauert noch ein paar Runden und hat sich heute noch nicht entschieden.“
Torschütze Romano Schmid: „Wir haben uns mehr vorgenommen, waren aber von der ersten Sekunde nicht auf dem Platz. Wir haben sehr behäbig gewirkt und das darf uns in so einem wichtigen Spiel nicht passieren – das ist enttäuschend. Wir müssen das aufarbeiten und dann den Fokus auf das nächste Spiel richten. Die Pfiffe in der Halbzeit taten heute ein bisschen mehr weh, aber ich kann sie nachvollziehen.“
Amos Pieper: „Wir sind selber Schuld daran, dass heute vieles zusammenkommen ist. Es lag nicht an der Taktik oder dem System, sondern an unserer Energie, die wir auf keiner Position auf den Platz bekommen haben. Wir reden tagelang davon, was das heute für eine Riesenchance ist - dann ist es am Ende sehr bitter. Wir werden das aufarbeiten, es ist ein wenig typisch für unsere Saison.“
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Olivier Deman: „Es war in der ersten Halbzeit von uns zu wenig. Uns hat Energie und Überzeugung gefehlt, wir waren nicht klar in unseren Aktionen. Wir lassen zwei Torchancen und kassieren zwei Tore. Das ist richtig bitter. Wir wussten, wie wichtig das Spiel heute ist und haben die ganze Woche dafür gearbeitet. Wenn die Energie dann fehlt, wird es schwierig. Wir müssen im nächsten Spiel wieder auftreten, wie wir es in den vergangenen Wochen gemacht haben – nicht so wie heute.“
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „In der ersten Halbzeit haben wir zu wenige Zweikämpfe gewonnen, im letzten Drittel haben uns die Lösungen gefehlt. Augsburg hat sehr kompakt gestanden und auf Ballverluste gelauert. Die Tore bekommen wir dann aber viel zu einfach. Wir wissen alle, dass wir noch Punkte brauchen und es ist bitter, dass wir die heute nicht geholt haben. Wir können uns nicht auf andere verlassen und tun das auch nicht. Es wird bis zum Schluss ein harter Kampf sein.“
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