Energie schlägt Plan
WARUM SICH TRAINER THIOUNE WIEDER FÜR EINE DREIERKETTE ENTSCHIED
03.05.26 von Moritz Studer | 2 Min
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Eigentlich war alles angerichtet: Mit dem Rückenwind des Derbysiegs und des Remis in Stuttgart wollte der SV Werder dem Klassenerhalt vielleicht den entscheidenden Schritt näherkommen. Ein guter Matchplan reichte letztlich aber nicht, um die 1:3-Niederlage abzuwenden, weil den Grün-Weißen die nötige Energie fehlte.
Dass sich Cheftrainer Daniel Thioune gegen die Fuggerstädter wie schon gegen den VfB für eine Dreierkette entschied, begründete sich mit der Herangehensweise der Augsburger. „Sie schieben mit drei Spielern auf die letzte Linie, wobei Claude-Maurice sehr mobil ist“, erklärt Thioune. „Wir hätten mit Senne Lynen immer einen Sechser hinten reinziehen müssen und haben uns dafür entschieden, es nach vorne zu verteidigen.“
Insgesamt ging der Plan auf, weil der SVW gut in die Begegnung fand. Dass sich Romano Schmid im Offensivspiel immer wieder in die Halbräume fallen ließ, stellte die Gäste immer wieder vor Probleme. „Unser Positionsspiel war zu Spielbeginn ganz gut, wir haben den Gegner kontrolliert“, analysiert Thioune. „In den Räumen, wo man im Übergang ist, um gefährlich zu werden, hatten wir zu leichte Ballverluste.“
Diese führten dazu, dass die Augsburger gepaart mit einer großen Effizienz schnell auf die Siegerstraße abbog. In der Pause stellten die Grün-Weißen wieder auf eine Viererkette um und brachten selbst drei Akteure auf die vordere Linie, um die nötige Wucht zu entwickeln. „Wir mussten nach unseren Ballverlusten viel hinterherlaufen - das hat viel Energie gekostet, die wir andersherum mit dem Ball dann nicht aufbringen konnten“, so Thioune. „Wir waren nicht auf dem Leistungsniveau wie in den vergangenen beiden Spielen.“ In Hoffenheim müssen Energie und Plan wieder Hand in Hand gehen.
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